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KI trifft Diklusion – regelmäßiger Online Austausch

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Bildungsbereich und eröffnet neue Möglichkeiten für die inklusive Schule und die Sonderpädagogik. Besonders für Schülerinnen und Schüler mit kognitiven Beeinträchtigungen kann KI ein wertvolles Werkzeug sein, um Barrieren abzubauen und individuelle Förderung zu ermöglichen. Der regelmäßige Online-Austausch des Netzwerks Diklusion bietet Lehrkräften und Interessierten die Möglichkeit, Chancen und Herausforderungen von KI für Schüler*innen mit Förderbedarf zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Was bedeutet KI für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen?

KI kann Lernprozesse personalisieren, indem sie Lernstände analysiert und passgenaue Aufgaben vorschlägt. Sprachassistenzsysteme, adaptive Lernplattformen und automatisierte Übersetzungen unterstützen Schüler*innen dabei, Inhalte besser zu verstehen und selbstständig zu arbeiten. Für Lehrkräfte bietet KI die Chance, Unterrichtsmaterialien barrierefrei zu gestalten und differenzierte Rückmeldungen zu geben.

Offener Austausch im Netzwerk

Das Netzwerk Diklusion lädt regelmäßig zu einem offenen Online-Austausch ein, bei dem alle Interessierten gemeinsam diskutieren, lernen und sich vernetzen können. Ziel ist es, inklusive Perspektiven zu stärken und gemeinsam zu überlegen, wie KI sinnvoll in der Förderschule eingesetzt werden kann. Die Treffen finden etwa alle drei Monate statt und sind offen für alle.

Termine 2025 & 2026 – Save the date!

DatumUhrzeit
Donnerstag, 25.09.202517:00 – 18:30
Dienstag, 18.11.202515:00 – 16:30
Donnerstag, 04.03.202617:00 – 18:30
Mittwoch, 03.06.202615:00 – 16:30

Mitmachen und profitieren

Der Austausch bietet Raum für Fragen wie:

  • Wie kann KI den Schulalltag für Schülerinnen mit Förderbedarf erleichtern?
  • Welche Tools sind besonders hilfreich?

Lehrkräfte, Studierende, Wissenschaftler*innen und Interessierte sind eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen und gemeinsam neue Wege für die inklusive Bildung zu entwickeln.

Kontakt:

Interesse? Schreib an:

team@netzwerk-diklusion.de

Betreff: „Online Austausch KI trifft Diklusion“

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Kurzfilm zum Diklusions-Barcamp der Aktion Mensch ist Online

Im Oktober 2022 hat das D!klusions-Barcamp „Digital-inklusive Lernwelten gemeinsam gestalten“ in Bonn stattgefunden. Veranstaltet wurde die Tagung mit den Herausgeber*innen des Buches „Diklusive Lernwelten“. Ich durfte auch zu Gast sein und sage ein paar Sätze im Interview bei Minute 00:55 und bei Minute 05:03 und stelle meine legendäre Nasen-Schwung-Übung in Scratch vor.
Aber schaut Euch am besten das ganze Video und die Webseite an, hier gibt es viele spannende Impulse und Vernetzungsangebote.

Webseite:

https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/veranstaltungen/barcamp-oktober-2022

Buch:

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Lernsachen trötet jetzt mit Mastodon auf einem Raspberry Pi – und Du kannst mitmachen

Nachdem der reichste Mann der Welt für unglaublich viel Geld eines der wichtigsten sozialen Netzwerke gekauft hat und dieses nun zentral nach seinen Wünschen umgestalten kann, schauen sich viele Nutzer nach Alternativen um, die vielleicht mehr Wert auf Datensparsamkeit legen. Dabei liegt vor allem ein Dienst im Trend, nämlich Mastodon.

Was ist Mastodon?

Das Mastodon Netzwerk läuft nicht über ein zentrales Servernetzwerk, welches von einer Organisation administriert wird. Die notwendige Software ist OpenSource und kostenlos und kann dezentral auf vielen Servern von unterschiedlichen Personen oder Organisationen betrieben werden. Diese Instanzen kommunizieren aber miteinander, so dass trotzdem die Nutzer verschiedener Server Inhalte teilen und miteinander interagieren können. Das ganze nennt man föderiertes Netzwerk. Und Teil einer Föderation zu sein ist für einen Star Trek Fan natürlich eine große Motivation.

Einfache Anmeldung

Das hört sich alles sehr technisch an, ist für den normalen Nutzer aber eigentlich auch nicht komplizierter, als eine Anmeldung bei Twitter.

Ich habe bei Mastodon zum Beispiel den Nutzernamen @thomas@mastodon.lernsachen.online

Mein Profil kann man hier einsehen:

https://mastodon.lernsachen.online/@thomas#

Raspberry Pi als Server

Ich bin natürlich gleich einen Schritt weiter gegangen und habe mich nicht einfach nur bei irgendeiner bestehenden Instanz angemeldet, sondern versucht, Mastodon selber zu betreiben. Dazu habe ich die Software über meinen Yunohost Server auf meinem Raspberry Pi installiert. Es ist faszinierend, wie relativ einfach das ging und dass jetzt ein komplettes soziales Netzwerk auf diesem kleinen Kästchen auf meinem Schreibtisch läuft.

Wer neugierig ist, darf sich gerne über meine Instanz bei Mastodon anmelden.

Dazu könnt ihr Euch einfach bei folgender Adresse registrieren:

https://mastodon.lernsachen.online

Ihr könnt Euch aber natürlich gerne auch eine andere Instanz suchen um das Netzwerk einmal auszuprobieren.

https://joinmastodon.org/communities

Es ist erstaunlich wieviele Nutzer*innen, zum Beispiel aus dem Twitterlehrerzimmer, man schon finden kann.

Ich will Euch dazu animieren, das Ganze einmal auszuprobieren und freue mich über neue Vernetzungsmöglichkeiten.

Zum Ende möchte ich noch auf das tolle Video von Jan-Keno Janssen auf dem Kanal ct3003 vom Heiseverlag verweisen, der hier kurz und kompetent noch einmal alles erklärt:

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Vernetzung von Menschen aus den Bereichen Sonderpädagogik und Inklusion

Martin Lüneberger, Sonderpädagoge KME aus NRW, bekannt auch als @breitbandlehrer auf Twitter, hat eine Initiative zur Vernetzung von Lehrer*Innen aus den Bereichen Sonderpädagogik und Inklusion aus ganz Deutschland gestartet. Wer sich am Diskurs beteiligen möchte, kann sich in das bereitgestellte Padlet eintragen. Wäre schön, wenn sich Teilnehmer aus allen Bundesländern finden würden.

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