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Neues Schuljahr? Neue Klasse? Neue Tablets? – Wie wär’s mit einem Keynote Bingo?

Aller Anfang ist schwer. Und wenn im Zuge der Digitalisierung der Klassenzimmer eventuell auch neue Tablets vor der Tür stehen, dann stellt sich oft die Frage, wie man den Umgang mit den vielleicht neuen Geräten lernen und vermitteln kann. Hier stelle ich einen spielerischen aber produktiven Ansatz vor: Das Keynote Bingo.

Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe der Keynote Vorlage bestimmte Personen, Orte und Gegenstände mit dem Tablet fotografieren. Dabei lernen sie den Umgang mit dem Gerät und gleichzeitig die Schulumgebung besser kennen und können das Gerät bereits ganz selbstverständlich als Werkzeug produktiv im Unterricht einsetzen.

Die Vorlage stelle ich gerne unter CC by Lizenz zur Verfügung. Sie kann auch nach eigenen Wünschen verändert werden. In diesem Fall wurde ein angepasstes Folienlayout verwendet, welches dafür sorgt, dass die Elemente auf der Folie nicht verrutschen können und damit Platzhalter für die Fotos eingefügt werden konnten. Damit ist es für Schülerinnen und Schüler besonders einfach, eine individuelle Bilgokarte zu erstellen, weil sie nur auf die Kamerasymbole drücken müssen, um direkt mit dem iPad ein Foto mit der eingebauten Kamera einzufügen.

Das Folienlayout ändert man bei Bedarf entweder mit einem Rechtsklick auf die Folie im Navigator oder durch Drücken auf den schwarzen Bereich neben der Folie, wenn nichts ausgewählt ist.

Download Schuljahr Bingo

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Serienbriefe mit Pages auf dem iPad

Seit Juni 2022 kann man mit Pages auf dem iPad Serienbriefe erstellen. Dabei werden Informationen aus einer Datenquelle, zum Beispiel aus einer Tabelle benutzt, um individuelle Dokumente mit einer Vorlage zu erstellen. Damit kann man in der Schule zum Beispiel Urkunden, Elternbriefe, Passwortkarten oder Medienführerscheine anfertigen. Wie das geht, zeige ich im Video.

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Lernsachen trötet jetzt mit Mastodon auf einem Raspberry Pi – und Du kannst mitmachen

Nachdem der reichste Mann der Welt für unglaublich viel Geld eines der wichtigsten sozialen Netzwerke gekauft hat und dieses nun zentral nach seinen Wünschen umgestalten kann, schauen sich viele Nutzer nach Alternativen um, die vielleicht mehr Wert auf Datensparsamkeit legen. Dabei liegt vor allem ein Dienst im Trend, nämlich Mastodon.

Was ist Mastodon?

Das Mastodon Netzwerk läuft nicht über ein zentrales Servernetzwerk, welches von einer Organisation administriert wird. Die notwendige Software ist OpenSource und kostenlos und kann dezentral auf vielen Servern von unterschiedlichen Personen oder Organisationen betrieben werden. Diese Instanzen kommunizieren aber miteinander, so dass trotzdem die Nutzer verschiedener Server Inhalte teilen und miteinander interagieren können. Das ganze nennt man föderiertes Netzwerk. Und Teil einer Föderation zu sein ist für einen Star Trek Fan natürlich eine große Motivation.

Einfache Anmeldung

Das hört sich alles sehr technisch an, ist für den normalen Nutzer aber eigentlich auch nicht komplizierter, als eine Anmeldung bei Twitter.

Ich habe bei Mastodon zum Beispiel den Nutzernamen @thomas@mastodon.lernsachen.online

Mein Profil kann man hier einsehen:

https://mastodon.lernsachen.online/@thomas#

Raspberry Pi als Server

Ich bin natürlich gleich einen Schritt weiter gegangen und habe mich nicht einfach nur bei irgendeiner bestehenden Instanz angemeldet, sondern versucht, Mastodon selber zu betreiben. Dazu habe ich die Software über meinen Yunohost Server auf meinem Raspberry Pi installiert. Es ist faszinierend, wie relativ einfach das ging und dass jetzt ein komplettes soziales Netzwerk auf diesem kleinen Kästchen auf meinem Schreibtisch läuft.

Wer neugierig ist, darf sich gerne über meine Instanz bei Mastodon anmelden.

Dazu könnt ihr Euch einfach bei folgender Adresse registrieren:

https://mastodon.lernsachen.online

Ihr könnt Euch aber natürlich gerne auch eine andere Instanz suchen um das Netzwerk einmal auszuprobieren.

https://joinmastodon.org/communities

Es ist erstaunlich wieviele Nutzer*innen, zum Beispiel aus dem Twitterlehrerzimmer, man schon finden kann.

Ich will Euch dazu animieren, das Ganze einmal auszuprobieren und freue mich über neue Vernetzungsmöglichkeiten.

Zum Ende möchte ich noch auf das tolle Video von Jan-Keno Janssen auf dem Kanal ct3003 vom Heiseverlag verweisen, der hier kurz und kompetent noch einmal alles erklärt:

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Welchen Browser verwende ich mit dem iPad im Unterricht?

Ablenkungsfreie Inhalte, Werbeblocker, barrierefreie Navigation und Offline Videos kann man durch eine alternative Browser-Wahl realisieren. Der Standard Browser auf dem iPad heißt Safari. Man kann aber wie auf einem Desktop Computer auch andere Internet Browser auswählen. Auf dem iPad verwenden zwar alle die gleiche Apple Technology namens WebKit. Dennoch unterscheiden sie sich teils erheblich im Aussehen und im Funktionsumfang. Im Video stelle ich vier Browser mit ihren Vor- und Nachteilen für den Einsatz in der Schule näher vor, nämlich Safari, FragFinn, Brave Browser und iCab Mobile.

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iMovie 3.0 mit Storyboard Modus

Das für Apple Geräte kostenlose Videoschnitt Programm iMovie hat mit der Version 3.0 einige neue Features bekommen. So kann man sich beim Starten der App zwischen drei Modi entscheiden. Neben dem herkömmlichen Film Editor, mit dem man alle Einstellungen manuell vornehmen kann gibt es jetzt Magic Movie. Damit erstellt man fast automatisch aus mehreren Clips einen Film mit Effekten und Musik. Neu ist der Storyboard Modus. Hier werden in einem Tutorial Beispiele angezeigt, wie man sein Filmmaterial erstellen oder auswählen soll, um zu bestimmten Themen, wie Präsentation, Buchbesprechung oder Nachrichten geeignete Perspektiven und Übergänge zu finden. In diesem Video erstelle ich mit Hilfe der neuen Storyboard Funktion eine Präsentation über ein Fahrrad.

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Kommunikationsbarrieren abbauen mit der EiS-App – Anke Schöttler

Podcast „Das Digitale Duett“, Staffel #2, Episode #02

Die EiS-App (Eine inklusive Sprachlern-App) ist ein digitales Wörterbuch für die Hosentasche. Es unterstützt Kinder, Familien und Lernbegleiter:innen dabei, vielfältige Sprachebenen zu entdecken: visuell durch Gebärden, auditiv, durch METACOM-Symbole und schriftlich. Für mehr Teilhabe und weniger Kommunikationsbarrieren.

Wo kann man den Podcast hören:

Gast

Anke Schöttler
Initiatorin EiS-App

Links

https://www.eis-app.de/

https://www.eis-app.de/eis-diele/

https://www.wirfuervielfalt.de/

https://www.metacom-symbole.de

Kontakt

aschoettler@eis-app.de

https://twitter.com/EisApp

https://www.facebook.com/eisapp

https://www.instagram.com/eis_app

Präsentiert von:

https://lernsachen.blog

https://anchor.fm/lernsachen

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Keynote Erklärvideos mit Live Video

In Keynote kann man inzwischen ein Live Video, z. B. von der Webcam, auf den Folien einblenden und animieren. Damit können Inhalte während der Präsentation mit den Erklärungen des Präsentators visualisiert werden. Jetzt kann man als Live Video Quellen aber auch mit USB angeschlossene iPads oder iPhones verwenden. Und auch noch gleichzeitig und mit Animation. Im Video zeige ich, wie so ein Setting aussieht und was man damit realisieren kann.

Sammlung gE-Apps sehr erfolgreich

Vielen Dank, dass so viele an der gemeinsamen Sammlung von Apps für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung teilgenommen haben. Täglich konnte ich voll Spannung beobachten, wie etliche Vorschläge anonym hinzugefügt wurden und somit die Sammlung qualitativ und quantitativ bereichert wurde. Jetzt sind bereits fast 100 Beiträge enthalten und eine Beteiligung mit weiteren Fundstücken ist natürlich noch jederzeit möglich.

https://t1p.de/apps-ge

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Apps für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Ich bekomme immer wieder die Frage nach geeigneten Apps für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gestellt. Eine Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist, da die individuellen Voraussetzungen und notwendigen Kompetenzen sehr unterschiedlich sind. Trotzdem wäre es hilfreich, einen Anlaufpunkt zu haben, wenn man sich über geeignete Software informieren möchte.
Ich habe dazu eine Taskcards Sammlung gestartet.

https://t1p.de/apps-ge

Hier soll versucht werden, hilfreiche Software aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen. Jeder kann mitmachen und aus seiner/ihrer Sicht geeignete Apps eintragen. Man kann die Eintragungen auch bewerten und bekommt so vielleicht im Laufe der Zeit ein Stimmungsbild, über geeignete und in der Praxis erprobte Apps für den Unterricht.

Wenn ihr diese Idee unterstützen wollt, dann tragt doch eure „Must have“ Apps in die Pinnwand ein und gebt den Link gerne interessierten Kolleginnen und Kollegen weiter.

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Mit PhonoPaper Sprachnachrichten ausdrucken und weitergeben

Sprachnachrichten können im Unterricht der Förderschule ein nützliches Werkzeug sein um Unterrichtsinhalte zu vermitteln. Oft werden sie verwendet, indem man die Audiodatei online speichert (Zum Beispiel über Youtube oder Nextcloud) und die Freigabe dann als QR-Code ausdruckt. Diese können dann zum Beispiel mit einem iPad gescannt und die Nachricht so abgehört werden. Aber nicht jeder möchte oder kann Audiodateien online speichern.
Die kostenlose App PhonoPaper geht einen faszinierenden anderen Weg. Die Audiodatei wird ähnlich wie ein QR-Code in einer schwarz-weiß Grafik abgespeichert. Dieses Muster kann nun wieder mit dem Tablet gescannt und somit hörbar gemacht werden. Die Daten sind also direkt in dem Ausdruck gespeichert! Ein ähnliches Prinzip wie einst bei einer Schallplatte.
Ein erstaunliches Experiment und für kreative spannende EInsatzszenarien im Unterricht.
Im Video demonstriere ich den Ablauf:

https://www.warmplace.ru/soft/phonopaper/