Veröffentlicht in Fortbildung, Video

Kurzfilm zum Diklusions-Barcamp der Aktion Mensch ist Online

Im Oktober 2022 hat das D!klusions-Barcamp „Digital-inklusive Lernwelten gemeinsam gestalten“ in Bonn stattgefunden. Veranstaltet wurde die Tagung mit den Herausgeber*innen des Buches „Diklusive Lernwelten“. Ich durfte auch zu Gast sein und sage ein paar Sätze im Interview bei Minute 00:55 und bei Minute 05:03 und stelle meine legendäre Nasen-Schwung-Übung in Scratch vor.
Aber schaut Euch am besten das ganze Video und die Webseite an, hier gibt es viele spannende Impulse und Vernetzungsangebote.

Webseite:

https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/veranstaltungen/barcamp-oktober-2022

Buch:

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Veröffentlicht in Apps, Ipad

iPad im 2-Fenster-Modus mit Kurzbefehlen einrichten

Wer mit dem iPad produktiv arbeiten möchte, der kann vom Split View, also der Darstellung von 2 Apps nebeneinander auf dem iPad profitieren. Neben der eingebauten Möglichkeit, diesen Arbeitsplatz entsprechend einzurichten gibt es eine Methode mithilfe der Kurzbefehle App. So kann man wiederkehrende Fensterkombinationen als App auf dem Homescreen ablegen und den Zugang dazu somit erleichtern. Mehr dazu im Video:

Barrierefreie Nutzung von iPads im Video

Apple Geräte haben in den Bedienungshilfen von Anfang an stetig wachsende Möglichkeiten, Barrieren für alle Menschen mit Beeinträchtigungen abzubauen und damit mehr Teilhabe zu ermöglichen. Apple hat diese Features in einem neuen Promo-Video beeindruckend zusammengestellt und veröffentlicht. Es ist spannend zu sehen, was inzwischen schon alles möglich ist.

Weitere Informationen dazu findet man auch auf folgenden Infoseiten:

Barrierefreiheit – Apple (DE)

Veröffentlicht in Fortbildung, Informatik, Lernprogramme, Programmieren, Scratch

Scratch Adventskalender 2022

Endlich ist es soweit!

Auch der Lernsachen.blog bietet einen digitalen Adventskalender an. Und ihr dürft Euch auf etwas ganz besonderes freuen:

Machst Du gern Kreuzworträtsel, Sudoku oder Wordle? Dann schau Die die 24 Scratch – Programmierhäppchen im Adventskalender an. Auch wenn Du noch nie etwas programmiert hast!
Hinter jedem Türchen steckt eine Programmieraufgabe, ein Video von der Lösung, ein Link zu einem Beispielprojekt mit allen benötigten Bausteinen, und eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man das selber umsetzen kann. Du brauchst keine Software, keine App, alles funktioniert einfach im Browser.

Du lernst dabei einfache Programme zu coden, Bilder zu erstellen, zu bewegen und zu animieren, mit Code Zeichnungen zu erstellen, Musik zu machen und vieles mehr.

Mache Dir einen Bookmark auf die Seite, jeden Tag ab 1.12.2022 kommt ein neues Scratch Häppchen dazu.

Besonderer Dank geht an Rafael Marks (https://twitter.com/Rafael_Marks_) der mich tatkräftig beim Erstellen der Beispiele und der Anleitungen unterstützt hat.

Außerdem Danke an Oliver Tacke (https://twitter.com/otacke) der die Adventskalender H5P Aktivität entwickelt hat.

Und an Lumi Education (https://app.lumi.education/). Hier kann man die H5P Aufgaben online und offline erstellen und auch per Link zur Verfügung stellen.

Und natürlich Danke an das Scratch Team (Scratch – Über Scratch (mit.edu)). Diese inspirierende und kreative Programmierumgebung, die für alle kostenfrei zur Verfügung steht.

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Sprachfeedback per QR-Code – zu Gast beim Edufunk Podcast

Diesen Sonntag durfte ich mal wieder beim Edufunk Podcast zu Gast sein, diesmal mit Christian und Anna. Wir tauschten uns zum Thema Sprachfeedback aus.

Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Zum Beispiel hier:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/edufunk/id1477004603

Ich habe mich ja schon etliche Male in meinem Blog mit diesem Thema beschäftigt. Hier sind einige Artikel mit kreativen Umsetzungsmöglichkeiten:

Text in Sprache umwandeln mit der Kurzbefehle App auf dem iPad

Sprache mit Untertiteln aufzeichnen und per QR-Code abspielen – mit Apple Clips

Sprachfeedback mit Scratch Projekten und QR-Codes weitergeben

Podcast „Das Digitale Duett“, Episode #11: Greenscreen im Unterricht: Spracharbeit attraktiver gestalten mit Alexandra Richter

Stimme professionell aufnehmen

Wortschatztraining mit QR-Codes auf dem iPad

Sprechende QR Codes mit Workflow (Kurzbefehle)

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Lernsachen, Mastodon, Social Media und überhaupt

Zunächst die wichtigsten Daten und Fakten vorweg:

Lernsachen.blog ist auch auf Mastodon jetzt unter @lernsachen@bildung.social zu finden

Ich hatte in einem früheren Artikel ja beschrieben, wie ich selber eine Mastodon Instanz auf einem Raspberry Pi installiert habe und damit ins Fediverse eingetaucht bin. (https://lernsachen.blog/2022/04/30/lernsachen-trotet-jetzt-mit-mastodon-auf-einem-raspberry-pi-und-du-kannst-mitmachen/)

Das hat eigentlich auch gut funktioniert. Die anfängliche Euphorie war groß. Schnell waren tatsächlich auch bekannte Profile aus Twitter zu finden und es entstanden erste Kontakte.

Server werden ist nicht schwer, Server sein dagegen sehr

(alte Volksweisheit)

Leider hat sich herausgestellt, das der Betrieb auf einem Raspi (auf dem auch noch zig andere Dienste laufen) auf Dauer nicht so trivial ist. Speicherplatz, Sicherheit, usw… – Irgendwann konnte ich meine eigene Instanz nicht mehr öffnen. Damit ist der Umzug meines alten Mastodon Profils auf eine neue Instanz auch nicht möglich gewesen. Daher jetzt meine neue Heimat auf https://bildung.social

Warum überhaupt?

Viele überlegen sich gerade, Twitter zu verlassen und es mit dem dezentralen OpenSource Werkzeug Mastodon zu versuchen.

Ich habe mich vor Jahren für Twitter als zentrale Social Media Plattform entschieden, weil es vom Design einen entscheidenden Unterschied zu anderen Netzwerken hat: Es ist offen.

Man muss nicht in geschlossenen Gruppen um Einlass bitten, man muss niemandem folgen, man kann auch nach Hashtags und Suchbegriffen suchen, man kann sich vernetzen, man kann sich an Diskussionen beteiligen oder man bleibt anonym und liest teils schockiert, teils amüsiert mit, wenn sich andere mal wieder zu wichtig nehmen und glauben, Streitigkeiten auf so einem Medium austragen zu müssen.

Aber man konnte sich gut vernetzen

Im Laufe der Zeit ist ein tolles persönliches Netzwerk gewachsen aus dem viele Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Projekte entstanden sind. Wir haben gemeinsam kollaborativ gebrainstormt, Fortbildungen geplant, Bücher geschrieben, Software entwickelt, und und und …

Nicht zuletzt konnte man viele interessante Menschen auch persönlich treffen, wie kürzlich auf dem Diklusions Barcamp in Bonn. (https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/veranstaltungen/barcamp-oktober-2022)

Und jetzt gehen alle?

Ich verstehe die Skepsis mit der Übernahme von Twitter durch eine umstrittene Persönlichkeit wie Elon Musk. Aber wussten wir tatsächlich vorher so genau, welche Interessengruppen Einfluss auf die Führungsetage dieses Unternehmens genommen haben?

Ich finde es auch unerträglich, wenn ich mir ab und zu ansehe, welche Hashtags in den Twittertrends auftauchen und welch unsäglichen Threads oft daraus entstehen.

Aber das hat mit meiner Bubble nichts zu tun. Hier suche ich mir die Rosinen heraus und profitiere von meinem persönlich kuratierten Netzwerk und von allen Vorteilen, die ich oben beschrieben habe.

Alles ist im Fluss

Nichts ist in Stein gemeißelt. Soziale Netzwerke kommen und gehen.

Ich werde vorerst auf Twitter bleiben und parallel auf Mastodon tröten, weil mir die Netzwerke, die Kontakte, die Diskussionen wichtig sind.

Ich hoffe, wir verlieren uns nicht aus den Augen

Veröffentlicht in Apps, Ipad, Programmieren, Unterstützte Kommunikation

Text in Sprache umwandeln mit der Kurzbefehle App auf dem iPad

Oft ist es hilfreich, wenn man in der Schule Lernaufgaben nicht nur als geschriebenen Text, sondern zusätzlich als Audiodatei zur Verfügung stellt. Man kann natürlich seine eigene Stimme dazu aufnehmen. Oft ist es aber hilfreich, wenn der Text von einer neutraleren Stimme vorgelesen wird. Hier kommt die digitale Sprachausgabe in Frage. Der Klang und Sprachrhythmus der künstlich erzeugten Stimmen ist mit der Zeit immer natürlicher und besser verständlich geworden. Auf dem iPad ist es mit 4 Aktionen in der Kurzbefehle App möglich, sich selber eine App zu programmieren, welche diese Umwandlung automatisch übernimmt: Wie das geht, zeige ich in dem Video Schritt für Schritt.

Veröffentlicht in Podcast, WebApp

Digitale Arbeitsblätter mit Worksheet.digital – Malte Hecht

Podcast „Das Digitale Duett“, Staffel #2, Episode #04

In dieser Folge erzählt mir der Software Entwickler Malte Hecht von seinem digitalen Arbeitsblatt Generator Worksheet.digital. Mit diesem kostenlosen Angebot, welches man datenschutzkonform im Unterricht einsetzen kann, lassen sich unter anderem Lückentexte, multiple Choice Aufgaben, Textaufgaben und Medien per Link an Schüler verteilen und bekommt die Ergebnisse nach Erledigung übersichtlich angezeigt. Außerdem unterhalten wir uns über neue Entwicklungen, wie durch KI (künstliche Intelligenz) erzeugte Texte, Bilder und Aufgaben und wie diese Technik in Zukunft auch Einfluss auf schulische Arbeitsformen haben wird.

Wo kann man den Podcast hören:

Gast

Malte Hecht
mailto:malte@worksheet.digital

Links

https://worksheet.digital
https://beta.dreamstudio.ai/dream
https://www.question-aid.com/
https://openai.com/dall-e-2/

Präsentiert von:

https://lernsachen.blog

https://anchor.fm/lernsachen

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Neues Schuljahr? Neue Klasse? Neue Tablets? – Wie wär’s mit einem Keynote Bingo?

Aller Anfang ist schwer. Und wenn im Zuge der Digitalisierung der Klassenzimmer eventuell auch neue Tablets vor der Tür stehen, dann stellt sich oft die Frage, wie man den Umgang mit den vielleicht neuen Geräten lernen und vermitteln kann. Hier stelle ich einen spielerischen aber produktiven Ansatz vor: Das Keynote Bingo.

Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe der Keynote Vorlage bestimmte Personen, Orte und Gegenstände mit dem Tablet fotografieren. Dabei lernen sie den Umgang mit dem Gerät und gleichzeitig die Schulumgebung besser kennen und können das Gerät bereits ganz selbstverständlich als Werkzeug produktiv im Unterricht einsetzen.

Die Vorlage stelle ich gerne unter CC by Lizenz zur Verfügung. Sie kann auch nach eigenen Wünschen verändert werden. In diesem Fall wurde ein angepasstes Folienlayout verwendet, welches dafür sorgt, dass die Elemente auf der Folie nicht verrutschen können und damit Platzhalter für die Fotos eingefügt werden konnten. Damit ist es für Schülerinnen und Schüler besonders einfach, eine individuelle Bilgokarte zu erstellen, weil sie nur auf die Kamerasymbole drücken müssen, um direkt mit dem iPad ein Foto mit der eingebauten Kamera einzufügen.

Das Folienlayout ändert man bei Bedarf entweder mit einem Rechtsklick auf die Folie im Navigator oder durch Drücken auf den schwarzen Bereich neben der Folie, wenn nichts ausgewählt ist.

Download Schuljahr Bingo