Veröffentlicht in Apps, Ipad, Sachunterricht, Unterrichtshilfe

Geocaching mit dem iPad

Geocaching ist eine Schnitzeljagd mit GPS Koordinaten in der Natur. An den Zielorten auf der ganzen Welt sind kleine Plastikdosen mit Schätzen, wie Spielzeugautos oder Legofiguren, versteckt. Diese Schätze kann man „traden“, also mit neuen Schätzen austauschen oder sich einfach in ein Logbuch eintragen. Das iPad kann man mit verschiedenen Apps auch für diese Schatzsuche nutzen. Mit geeigneten Karten Apps kann man auch gut das Verständnis für das Lesen von Karten und für die Orientierung in der Umwelt üben.

Zuerst sucht man sich einen Schatz in seiner Umgebung auf der offiziellen Website „Geocaching.com“. Dazu muss man sich auf der Website registrieren. Es gibt einen kostenlosen Zugang, der für die hier vorgestellten Grundfunktionen ausreichend ist. Der Premium Zugang mit mehr Möglichkeiten kostet 30€ im Jahr.


Es gibt verschiedene Arten von „Caches“. Hier beschränken wir uns auf die einfachen „Trading“ Caches, d.h. Die angegebenen GPS Koordinaten führen direkt zu dem Versteck einer kleinen Dose. Es sind keine zusätzlichen Rätsel zu lösen. Man sucht also in der Umgebung der Koordinaten nach Schätzen und kann sich diese auch gleich auf der Website auf einer Karte anzeigen lassen. Wenn man einen geeigneten Cache gefunden hat, kann man auf der Detailseite genaueres lesen. Wichtig sind die Beschreibungen und eventuell die „Hints“, also Hinweise, wenn man den Schatz auch nach intensiver Suche nicht entdecken kann.

Zum Herunterladen der GPS Daten benötigt man eigentlich einen Premium Account. Aber auf der Detailseite sind die Koordinaten auch Grad und Dezimal-Minuten angegeben. Diese Zahlen können wir kopieren und in den Safari Browser in die Adresszeile einfügen. Wir erhalten dann eine kleine Google Maps Karte mit dem Fundort des Schatzes. Wenn die Google Maps App auf dem iPad installiert ist, öffnet sich diese mit einem Touch auf die Vorschaukarte.

Nun kann man Google Maps verwenden, um sich eine Auto, Fußgänger oder Radl-Route zum Zielort anzeigen zu lassen. Auch der öffentliche Nahverkehr kann in größeren Städten in die Planung mit einbezogen werden. Zusätzlich lässt sich die Kartendarstellung auf das Satellitenbild umstellen, damit man sich ein noch besseres Bild von der Umgebung machen kann.


Wenn der Schatz allerdings nicht in der Nähe einer offiziellen Straße versteckt ist, kommt man mit Google Maps nicht präzise genug zum Fundort.

Besser ist es, eine App mit Wanderkarten zu verwenden. Ich empfehle hier das hervorragende MapOut.

Zuerst müssen wir aber die Koordinaten aus der Google Maps Anwendung in die MapOut App bekommen. Netterweise zeigt Google Maps die Koordinaten im richtigen Format mit Grad, Minuten und Sekunden nördlich und östlich an. Diese Werte notieren wir und wechseln zu MapOut.


Hier erstellen wir einen Wegpunkt und geben die Koordinaten ein.

In MapOut sind auch Feldwege und Geländemarkierungen enthalten, die uns beim Auffinden behilflich sein können. Außerdem lassen sich die entsprechenden Landkarten kostenlos offline herunterladen, so dass wir mit dem iPad unterwegs ohne Internetverbindung den Weg suchen können.
In der Planungsphase können nun geeignete Fußwege zum Ziel gesucht werden. Mögliche Wege lassen sich als „neue Tour“ zeichnen. Dazu genügt es, auf mehrere Kreuzungspunkte mit dem Finger zu tippen und die App zeichnet die Route automatisch entlang der vorhandenen Wege. Dazu werden Statistiken, wie Weglänge oder Steigungen angegeben. So lassen sich auch mehrere Wege planen und vergleichen.

Bei der Suche zeigt das iPad dann die geplante Route, den Zielpunkt und den eigenen Standort mit einem blauen Pfeil an. Man kann auch einstellen ob die Karte immer mit der Ausrichtung nach Norden angezeigt wird (Standard) oder sich immer in die momentane Blickrichtung dreht. Das kann für die Orientierung vor Ort sehr nützlich sein.
Auf diese Weise lassen sich schöne Erkundungen der Umgebung durchführen. Wem das Angebot an verfügbaren Caches nicht genügt, der kann übrigens auch selber welche verstecken, oder auch andere Wegpunkte des Heimatortes als Suchobjekte auswählen.

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https://www.geocaching.com/

„Google Maps – Navigation, Bus, Bahn & Verkehr“ von Google, Inc. https://appsto.re/de/A8S3I.i

„MapOut“ von Valnova https://appsto.re/de/bd-BC.i

Autor:

Fachberater IT

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