Veröffentlicht in KI

KI Korrekturhilfe auf dem Prüfstand – ein geeignetes Tool für Lehrkräfte?

KI-Anwendungen, so weit das Auge reicht. Wir erleben derzeit ein inflationäres Angebot an vermeintlich lebensverbessernden KI-Anwendungen in allen Bereichen. Auch für Schulen werden immer mehr scheinbar passende Angebote präsentiert. Gerade auch im Zuge von landesweiten Rahmenverträgen mit bestimmten Herstellern, aber auch im Zuge von gezielten Förderungen, wie dem Medien- und KI-Budget in Bayern, sehen sich viele Unternehmen unter Druck, schnell passende Angebote für Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die sorgfältige Prüfung der Eignung solcher Werkzeuge kann dabei in den Hintergrund treten.

Rainer Mühlhoff und Marte Henningsen haben in einer Studie die Nutzbarkeit des Tools KI-Korrekturhilfe der Plattform fobizz (fobizz tools | Digitale Tools mit KI-Assistenz für Schulen) untersucht und dies im Rahmen eines Kongresses des Chaos Computer Clubs (CCC | Startseite) vorgestellt.

Sie haben u.a. verschiedene Texte als Antwort auf eine Aufgabenstellung fünfmal hintereinander durch das Tool bewerten lassen. Dabei kamen erstaunlich unterschiedliche Bewertungen und Verbesserungsvorschläge heraus, so dass einer einzigen Rückmeldung keinesfalls zu trauen ist. Dies wurde den Nutzenden jedoch im Vorfeld nicht mitgeteilt. Fobizz hat das Tool inzwischen als „experimentell“ gekennzeichnet.

Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass man sehr genau prüfen und kritisch reflektieren muss, wenn man beabsichtigt, solche Tools produktiv einzusetzen. Inwieweit die erhoffte Arbeitserleichterung tatsächlich eintritt, bleibt abzuwarten.

Wer als Lehrkraft mit dem Gedanken spielt, KI-Tools im Unterricht einzusetzen, sollte sich vorher unbedingt dieses Video anschauen und auch einen Blick in die verlinkte Studie werfen:

Die ausführliche Studie kann kostenlos auf der Plattform arXiv (arXiv.org e-Print archive) nachgelesen werden:

[2412.06651] Chatbots im Schulunterricht: Wir testen das Fobizz-Tool zur automatischen Bewertung von Hausaufgaben

Veröffentlicht in Basics, Ipad, KI

iPadOS 18 – Was gibts Neues?

iPadOS 18 bringt einen neuen Taschenrechner, einen ablenkungsfreien Safari Browser, Vocal Shortcuts und vieles mehr, aber keine Apple Intelligence (KI). Welche Funktionen man trotzdem gut in der Schule nutzen kann erfahrt ihr hier. #InstaLZ #FediLZ #BlueLZ #ThLZ

Jedes Jahr wird das Betriebssystem der iPads erneuert und oft darf man sich auf mehr oder weniger nützliche neue Features freuen. Oft erstrecken sich die Neuerungen aber auf neue Emoticons oder andere eher geringfügige Änderungen.

Doch diesmal hat Apple Großes angekündigt: Apple Intelligence, also eine KI-Lösung, die weitgehend auf dem Gerät ohne Cloud läuft, soll auf die Geräte verteilt werden.

ABER: Apple Intelligence nicht in Europa

In Deutschland und Europa sind die KI Features vorerst nicht enthalten. Man kann spekulieren, welche Gründe das haben mag. Wie dem auch sei, kann man frühestens 2025 mit der Freischaltung solcher Funktionen rechnen.

Dazu kommt, dass Apples KI Lösung moderne Hardware benötigt, die auf den günstigeren Einstiegsgeräten, welche in der Schule verwendet werden, nicht vorhanden ist. Hier muss man zukünftige Modellentwicklungen abwarten um zu sehen, wie weit Apple seine vermeintlichen Premium Features auch für die unteren Preissegmente verfügbar machen wird.

Alternative: KI Anwendungen über die Cloud nutzen. Das ist auch jetzt schon möglich. In diesem Artikel habe ich beschrieben, wie man sich seinen eigenen KI Assistenten mit Hilfe der ChatGPT App auf dem iPad basteln kann:

Einige Neuerungen sind aber mit iPadOS 18 doch schon vorhanden und können gut in der Schule genutzt werden:

Rechner mit Math Notes

Die Taschenrechner-App für das iPad in iPadOS 18 bietet eine Vielzahl von Funktionen, die sie zu einem wertvollen Werkzeug im pädagogischen Kontext machen. Neben den grundlegenden Rechenoperationen wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, bietet die App auch einen wissenschaftlichen Modus und die Möglichkeit, Berechnungen in handschriftlicher Form durchzuführen. Besonders hervorzuheben ist die Integration der „Math Notes“-Funktion, die es ermöglicht, mathematische Ausdrücke direkt in der Notizen-App zu lösen. Diese Funktion unterstützt das Schreiben mit dem Apple Pencil und eignet sich hervorragend für den Mathematikunterricht und komplexe Berechnungen.

https://www.apple.com/ml/newsroom/2024/06/ipados-18-introduces-powerful-intelligence-features-and-apps-for-apple-pencil/

Vocal Shortcuts oder „Stimmkurzbefehle“

Die „Vocal Shortcuts“ in iPadOS 18 sind eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglicht, benutzerdefinierte Sprachbefehle zu erstellen, um Aktionen auf ihrem iPad auszuführen, ohne Siri vorher aktivieren zu müssen. Diese Funktion bietet eine verbesserte Zugänglichkeit und Flexibilität bei der Nutzung des Geräts.

Einrichtung der Vocal Shortcuts
  • Aktivierung: Um Vocal Shortcuts zu aktivieren, öffnet man die Einstellungen und navigiert zu „Barrierefreiheit“. Dort wählt man „Vocal Shortcuts“ und tippt auf „Einrichten“.
  • Erstellung eines Kurzbefehls: Nutzer können eine Aktion auswählen, die der Sprachbefehl auslösen soll. Anschließend wird ein einzigartiger Auslöser-Satz definiert.
  • Spracherkennung: Der Nutzer muss den Auslöser-Satz dreimal laut aussprechen, damit das iPad die Stimme erkennt und den Befehl korrekt ausführen kann2.
Funktionsweise
  • Auslösen von Aktionen: Sobald ein Vocal Shortcut eingerichtet ist, kann der Nutzer den Auslöser-Satz jederzeit sagen, um die Aktion auszuführen – selbst wenn das Gerät gesperrt ist.
  • Unterstützte Aktionen: Vocal Shortcuts können jede Aktion ausführen, die auch über Siri möglich ist. Dazu gehören das Öffnen von Apps, das Aktivieren des Kontrollzentrums oder das Anpassen der Lautstärke. Auch komplexe Mehrschritt-Aktionen über die Kurzbefehle-App sind möglich.
Vorteile

Benutzerfreundlichkeit: Sie ermöglicht es Power-Usern, alltägliche Aufgaben schneller und effizienter zu erledigen.

Zugänglichkeit: Diese Funktion verbessert die Bedienbarkeit für Nutzer mit speziellen Bedürfnissen erheblich.

In Safari ablenkende Objekte ausblenden

Die Funktion „Ablenkende Objekte ausblenden“ in Safari unter iPadOS 18 ermöglicht es Nutzern, störende Elemente auf Webseiten gezielt auszublenden. Diese Funktion kann über die Seiteneinstellungen der geöffneten Webseite aktiviert werden, die sich links in der Safari-Adressleiste befinden.

Funktionsweise
  • Aktivierung: Die Funktion wird über das Menü in Safari aktiviert. Nutzer können dann auf der Webseite die Elemente auswählen, die sie als ablenkend empfinden.
  • Elemente ausblenden: Sobald ein Element ausgewählt wurde, wird es ausgeblendet und bleibt auch nach dem Neuladen der Seite ausgeblendet, solange es sich nicht ändert. Dies umfasst Elemente wie Anmeldefenster, Popups mit Cookie-Einstellungen und Autoplay-Videos.
  • Kein permanenter Werbeblocker: Die Funktion ist nicht als Werbeblocker gedacht. Anzeigen können einmalig blockiert werden, erscheinen jedoch nach dem Neuladen der Seite wieder. Elemente, die sich regelmäßig ändern, können nicht dauerhaft deaktiviert werden.

Diese Funktion richtet sich vor allem an Nutzer, die beim Surfen im Internet eine ungestörte Leseerfahrung wünschen, indem sie ablenkende Inhalte temporär ausblenden können.

Veröffentlicht in KI

KI in der (Förder)Schule mit Comenius EduMedia-Award 2024 augezeichnet

Der Selbstlernkurs KI in der (Förder)Schule von Dr. Sebastian Walter in Zusammenarbeit mit Sebastian Urban von der Lehrerakademie Dillingen ist in der Kategorie „Digitale Bildungsmedien II“ mit dem Comenius EduMedia-Award ausgezeichnet worden. Ich durfte zusammen mit Jörg Tully und Rouven Oeckl an den Inhalten des Kurses mitarbeiten. Umso mehr freut es mich, dass unsere gemeinsamen Überlegungen in den Kurs einfließen konnten und die ALP Dillingen damit eine so renommierte Auszeichnung erhalten konnte.

https://alp.dillingen.de/aktuelles/beitrag/zwei-auszeichnungen-fuer-die-alp-mit-dem-comenius-edumedia-award-2024/

Der Comenius-EduMedia-Award ist eine Auszeichnung, die seit 1995 jährlich von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien (GPI e.V.) verliehen wird. Ziel des Preises ist es, pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende didaktische Multimedia-Produkte zu fördern. Er zielt darauf ab, die Qualität und Innovation in der digitalen Bildung zu fördern und ist einer der etabliertesten europäischen Preise im Bereich E-Learning.

Selbstlernkurs

Bayrische Lehrkräfte können sich für den Selbstlernkurs hier anmelden:

https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=362226

mebis Kurs

Zur Orientierung gibt es auch den von uns kuratierten und ständig aktualisierten mebis-Kurs „KI in der Schule nutzen“.

https://lernplattform.mebis.bycs.de/course/view.php?id=1429069

Einschreibeschlüssel: ki-schule

Lernsachen Blog

Auch hier im Blog gibt es immer wieder Beiträge, die sich besonders mit der Thematik des Einsatzes und der Möglichkeiten von KI Anwendungen im Bereich der Förderschulen auseinandersetzen.

Hier eine Auswahl:

Veröffentlicht in Apps, Ipad, KI, Programmieren

Einen persönlichen KI Assistenten als Kurzbefehl ins iPad einfügen

Apple hat in seiner Keynote auf der Entwicklerkonferenz einen eigenen KI-Assistenten (Apple Intelligence) für seine Geräte ab iOS 18 im Herbst 2024 angekündigt. Allerdings bleiben die meisten Funktionen den Pro-Geräten ab M1 oder gleichwertigem Prozessor vorbehalten. Viele KI Assistenten können aber schon jetzt über eine Internetverbindung genutzt werden. Im Video beschreibe ich, wie man die ChatGPT App mit Hilfe von Kurzbefehlen so in das iPad integriert, dass man einen persönlichen Textassistenten hat, den man aus allen Apps mit individuellen Kurzbefehlen aufrufen kann.

Wichtig ist, dass man möglichst keine persönlichen Daten in so einen Assistenten eingibt. Auch wenn man die Weiternutzung der Daten in der ChatGPT App ausgeschlossen hat, sollte man immer sparsam mit seinen Daten umgehen, vor allem, wenn sie zur Bearbeitung das eigene Gerät verlassen.

Hier liste ich noch die von mir verwendeten Prompts für die im Video gezeigten Optionen auf:

Prompts

Umformulieren

Standard

Formuliere folgenden Text um, behalte die grobe Struktur der Vorgabe, aber korrigiere Satzbau, Grammatik und Rechtschreibfehler:

Akademisch

Formuliere den folgenden Text in einem sachlich, neutralen Stil um, so dass er in einer akademischen Sammlung veröffentlicht werden könnte:

Werbetext

Formuliere den folgenden Text um, so dass er als fetziger Slogan für eine Werbekampagne dienen kann: 

Gedicht 

Formuliere den folgenden Text in ein sich reimendes Gedicht um:

Überschrift

Finde zu folgendem Text eine passende Überschrift:

Einfache Sprache

Formuliere folgenden Text unter Berücksichtigung der Kriterien für leichte Sprache um, also kurze Sätze, ein Gedanke pro Satz, Gegenwartsform, keine Fremdwörter, keine Metaphern, keine Abkürzungen, konkrete Ausdrücke statt abstrakter Begriffe, aktive Formulierungen, Erklärungen für schwierige Begriffe, jeder Satz in eine Zeile:

Zusammenfassung

Erstelle eine Zusammenfassung des folgenden Textes von nicht mehr als 60 Wörtern:

Stichpunkte

Erstelle eine Liste mit Bullet Points der wichtigsten Begriffe in folgendem Text:

Falsche Wörter

Erstelle eine Liste mit Bullet Points aller falsch geschriebenen Begriffe des folgenden Textes. Setze hinter jedem falschen Begriff nach einem Doppelpunkt die richtige Schreibweise des Begriffes ohne weitere Erläuterung:

Lückentext (H5P)

Erstelle einen Lückentext für die H5P-Aktivität „Drag the Words“. Ziehbare Wörter werden mit einem Sternchen (*) vor und hinter dem jeweiligen Wort markiert. (Beispiel – Der *Apfel* fällt nicht weit vom *Stamm*.). Füge bei einer Aufzählung von Hauptwörtern keine Lücken ein! Gib mir ausschließlich den Lückentext inkl. Sternchen ohne zusätzliche Erläuterungen so dass ich ihn direkt kopieren kann. Benutze diesen Text:

Veröffentlicht in Apps, Deutsch, KI, Lernprogramme, Podcast, WebApp

KI basiertes Feedback mit Fiete.ai – Malte Hecht

Podcast „Das Digitale Duett“, Staffel #04, Episode #04

Malte Hecht ist Programmierer und hat zusammen mit Hendrick Haverkamp das Feedback-Tool Fiete.ai entwickelt. Lehrkräfte können hier für ihre Schüler Arbeitsaufträge mit selbst definierten Bewertungskriterien hinterlegen. Die KI unterstützt die Lernenden und gibt individuelles Feedback und detaillierte Verbesserungsvorschläge. Die Lehrkraft kann die Fortschritte der Lernenden überwachen und detailliert auswerten. Die Anwendung funktioniert inzwischen auch multimodal, das heißt, es können zum Beispiel auch Bilder zur Aufgabenstellung hinzugefügt werden.

Ich diskutiere mit Malte die angestrebten zukünftigen Entwicklungen und Möglichkeiten, unter anderem auch mit Bezug auf den Einsatz in der Förderschule. Wir diskutieren außerdem allgemein die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Überall, wo es Podcasts gibt, z. B.:


https://podcasters.spotify.com/pod/show/lernsachen/episodes/KI-basiertes-Feedback-mit-Fiete-ai—Malte-Hecht-e2kst5c

Links:

https://www.fiete.ai

Präsentiert von:

https://anchor.fm/lernsachen

https://lernsachen.blog

Veröffentlicht in Apps, Datenschutz, KI

KI Anwendungen in der Schule nutzen

UPDATE: Die Kuratierung dieser Liste wurde eingestellt. Die Entwicklung der KI Tools ist agil, schnelllebig und exponentiell wachsend. Wir sind daher nicht mehr in der Lage, dieses Angebot aktuell zu halten. Wer gute, kompakte Infos zu KI Entwicklungen haben will, der findet sie bei den Digitalen Profis: 
Digitale Profis | Alles über Künstliche Intelligenz

Die Möglichkeiten, KI-Anwendungen in der Schule einzusetzen, werden immer vielfältiger. Texte erstellen, überarbeiten und zusammenfassen, Bilder erstellen, bearbeiten und interpretieren, Präsentationen erstellen und zusammenfassen, Dokumente und Daten analysieren, und und und …

Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten, was geht, was erlaubt ist und wo Vorsicht geboten ist.

Der neue EU AI Act oder die Orientierungsrahmen der Kultusministerien (z.B. KM Bayern) können Orientierung geben.

Aber mit welchen Werkzeugen kann ich als Lehrkraft jetzt experimentieren oder sie sogar schon produktiv einsetzen? Und was ist im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern erlaubt und möglich?

Dazu habe ich mit Kolleginnen und Kollegen eine filterbare Liste über den Bookmark-Dienst Raindrop erstellt. Die Liste wird wachsen und sich den aktuellen Entwicklungen anpassen. Wer z.B. Dienste zur Texterstellung sucht, die kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar sind, kann diese Tags in der Suche auswählen und findet so geeignete Werkzeuge.

Sollte etwas nicht stimmen oder fehlen, bin ich für Hinweise dankbar. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und Datenschutzaspekte sind bei externen Tools immer besonders zu beachten und in den jeweiligen Nutzungsbedingungen nachzulesen.

Search KI in der Schule (raindrop.io)

Veröffentlicht in Ipad, KI, Unterrichtsvorbereitung

Lehrplan Assistent: GPT jetzt ohne Bezahl Account mit Anmeldung nutzbar

OpenAI hat diese Woche die mit ChatGPT plus erstellbaren GPTs für alle Nutzer von ChatGPT freigegeben. Die individuellen Assistenten sind somit auch mit kostenlosen Accounts nutzbar. Für die Erstellung solcher KI-Assistenten ist weiterhin ein kostenpflichtiges PLUS Abo nötig.

Damit kann aber zum Beispiel das von mir erzeugte GPT Stundenplaner GE von allen kostenlos ausprobiert und genutzt werden:

Stundenplaner GE

In diesem Artikel habe ich ausführlich beschrieben, wie so ein Assistent mit Bezug zu zur Verfügung gestellten PDF Dokumenten eingerichtet werden kann:

Mit dem neuen LLM 4.o sind die Ergebnisse meiner Meinung nach noch akkurater geworden.

Probiert doch einmal folgende Prompts aus:

- Nenne Lehrplanbelegstellen und mögliche Unterrichtseinstiege zum Thema „Cybermobbing“

- Erstelle einen kompetenzorientierten Stundenplanentwurf zum Thema „Solarenergie“

Dieses GPT ist für den LehrplanPLUS geistige Entwicklung optimiert. Es lassen sich mit der oben beschriebenen Methode aber auch einfach GPTs für andere Lehrpläne erstellen.

Was meint Ihr? Ich denke die Ergebnisse müssen weiterhin kritisch reflektiert und auf die eigene Situation adaptiert werden. Aber dennoch bieten die Ergebnisse eine detailreiche Gliederung und Denkanstöße, die bei der Planung von Unterricht hilfreich sein können.

Veröffentlicht in Apps, KI, Lehrmittel, WebApp

KI Stundenplanung mit individuellem GPT

Neben den vielen Tools, die mit generativer KI derzeit wöchentlich neu vorgestellt werden, wünscht man sich für bestimmte Arbeitsabläufe noch individuellere Einstellmöglichkeiten. OpenAi hat mit seinen GPTs solche Ki-Agenten im kostenpflichtigen PLUS Account zur Verfügung gestellt. Man kann hier nicht nur ein individuelles Finetuning des gewünschten Outputs einstellen, man kann auch ganze Dokumente als Vorgabe mitliefern, an die sich die KI bei der Bearbeitung halten soll.

Ich experimentiere hier mit einem Tool, welches mir bei der Erstellung von Stundenplanentwürfen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Lehrplans helfen soll.

Ich verwende hierfür den LehrplanPLUS Geistige Entwicklung meiner Fachrichtung. Mit meiner Beschreibung kann dieses Experiment aber auch leicht mit anderen Lehrplänen ausprobiert werden.

Als Ergebnis erhalte ich einen individuellen GPT Bot, welcher von jeder Person benutzt werden kann, die einen OpenAI Plus Account hat.

Bitte probiert es aus und gebt mir Feedback, wie es für Euch funktioniert und welche Verbesserungsmöglichkeiten ihr seht!

GPT Stundenplaner GE

https://chat.openai.com/g/g-LrHilaqDF-stundenplaner-ge

Instruktion

Du bist ein Stundenplan Assistent. Du entwirfst Stundenverläufe nach den Wünschen des Users. Wenn Dir die Thematik unklar ist, stellst du dementsprechend nachfragen. Du hältst dich beim Entwurf der Stundenplanung an die bereitgestellten Dokumente. Insbesondere berücksichtigst du die Vorgaben des Lehrplans und die Empfehlungen für einen kompetenzorientierten Unterricht.
Beim Stundenentwurf gehst du auf Prinzipien, wie heterogene Schülerschaft, Differenzierung, Individualisierung, Barrierefreiheit, Assistive Hilfen, Handlungsorientierung und Lebensweltorientierung ein.
Du beschreibst den Entwurf detailreich. Beispiele werden ausführlich erläutert. Mögliche Alternativen werden ebenfalls angeboten.

Verwendete Quellen

https://www.lehrplanplus.bayern.de/schulart/foerderschule

https://www.isb.bayern.de/schularten/foerderschulen/fz-und-fs/ge/unterricht/

Beispielprompt

Entwerfe eine Stunde für eine zweite Klasse zum Thema Zahlenraum bis 20!

Stundenplaner GE Ausgabe

Um eine kompetenzorientierte Unterrichtsstunde für eine zweite Klasse zum Thema „Zahlenraum bis 20“ zu planen, beziehe ich mich auf die Prinzipien und Strukturen, die in den bereitgestellten Dokumenten über kompetenzorientierten Unterricht und den LehrplanPLUS für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung vorgeschlagen werden. Hier ist ein detaillierter Stundenentwurf:

Vorüberlegungen

  • Lernausgangslage: Die Schülerinnen und Schüler kennen bereits Zahlen bis 10 und können einfache Additions- und Subtraktionsaufgaben in diesem Bereich lösen.
  • Kompetenzerwartungen: Die Schülerinnen und Schüler sollen den Zahlenraum bis 20 verstehen, Zahlen darin identifizieren und einfache Rechenoperationen durchführen können.
  • Lehrplanbezug: Mathematik, Zahlen und Operationen – Grundlegende mathematische Kompetenzen im Zahlenraum bis 20.

Individuelle kompetenzorientierte Lernaktivitäten

  • Aufgabenstellungen:
  • Grundstufe: Zahlen bis 20 erkennen und ordnen.
  • Fortgeschrittene: Einfache Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 20 lösen.

Kompetenzorientierte Aufgabenstellung

  • Problemstellung: „Wie viele Äpfel sind in diesen Körben? Zähle und finde die Gesamtzahl heraus.“
  • Differenzierungsmöglichkeiten:
  • Aufgabenstellungen: Für einige Schülerinnen und Schüler werden visuelle Hilfen wie Zahlenkarten verwendet.
  • Material: Unterschiedliche Zählmaterialien wie Perlenketten und Zahlenblöcke.
  • Produkt: Einige Schülerinnen und Schüler zeichnen ihre Lösungswege, andere schreiben Rechenaufgaben.

Mögliche Lernprodukte

  • Gezeichnete Darstellungen von Zahlen bis 20.
  • Geschriebene Additions- und Subtraktionsaufgaben.

Möglicher Unterrichtsverlauf

  1. Aktivierung von Vorwissen: Kurzes Wiederholungsspiel mit Zahlen bis 10.
  2. Formulierung der Aufgabenstellung: Einführung der Zahlen bis 20 anhand eines Geschichtenerzählens mit Äpfeln in Körben.
  3. Bearbeitung der Aufgabe: Die Schülerinnen und Schüler zählen die Äpfel in verschiedenen Körben und finden die Gesamtzahl heraus.
  4. Begleitung des Arbeitsprozesses: Die Lehrkraft unterstützt bei Bedarf individuell und gibt Hilfestellungen.
  5. Präsentation der Lernprodukte und Feedback: Schülerinnen und Schüler zeigen ihre Ergebnisse und besprechen diese in der Klasse.
  6. Reflexion des Kompetenzerwerbs: Ein kurzes Reflexionsgespräch über das, was gelernt wurde.

Abschluss

  • Ein Spiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler Zahlen bis 20 auf Zahlenlinien einordnen müssen, um das neu erworbene Wissen zu festigen.

Diese Stunde berücksichtigt unterschiedliche Lernniveaus und bietet verschiedene Hilfsmittel und Ansätze, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Sie ist darauf ausgerichtet, das Zahlenverständnis im Rahmen des LehrplanPLUS zu erweitern und zu festigen.