Veröffentlicht in Basics, Hardware, Ipad, Technik, Zubehör

USB-Sticks mit dem iPad verwenden

Das iPad hat keinen USB Port. Daher ist es nicht möglich, wie vom Computer gewohnt, Dateien einfach mit einem USB Stick zu übertragen. Außerdem gibt es auf dem iPad keinen Dateimanager, wie den Explorer unter Windows. Alle Apps laufen in einer sogenannten „Sandbox“. Mit Hilfe diverser Adapter ist es aber trotzdem möglich, USB Sticks oder andere Speicher mit dem iPad zu verwenden.

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Lightning auf USB Kamera-Adapter

MD821Mit diesem Adapter ist es möglich, Fotos auf das iPad zu importieren. Dazu kann man entweder eine Fotokamera direkt mit dem USB Kabel anschließen, oder man geht den Umweg über einen USB Stick. Hier ist zu beachten, dass sich die Fotos im Wurzelverzeichnis des Stücks in einem Ordner namens „DCIM“ liegen müssen. Wird ein solcher Stick mit dem Adapter und dem iPad verbunden öffnet sich die Fotos-App und in einem Vorschau-Fenster kann man die Bilder aussuchen, die man importieren möchte. Filme lassen sich in einem Apple geeigneten Format ebenfalls auf diese Weise auf das iPad übertragen.

! Auf diesem Weg kann man nur importieren und es funktioniert nur mit Fotos und Filmen.

Lightning – USB Sticks

IMG_0131Inzwischen gibt es eine ganze Reihen von Herstellern, die solche Hybridstifte anbieten. Es sind im Prinzip herkömmliche USB-Sticks, die einen zusätzlichen Lightning Anschluss haben. Damit können sie auf der einen Seite ganz normal mit einem PC oder Mac verwendet werden. Auf der anderen Seite öffnet sich eine eigene kostenfreie App, die es ermöglicht, beliebige Dateiformate zwischen dem Stick und der App auszutauschen. Fotos, Filme und Audio lassen sich meist direkt vom Stick betrachten. Andere Dateien, z. B. Word Dokumente können auf das iPad kopiert und dann über den „Teilen“ Dialog mit anderen Apps genutzt werden. Ein direktes Bearbeiten der Datei auf dem Stick, wie an einem PC ist nicht möglich. Allerdings kann die auf dem iPad bearbeitete Datei anschließend über die App wieder auf den Stick kopiert werden.

Beim Kauf eines solchen Sticks muss man darauf achten, dass die Hardware eine „Apple MFi – Zertifizierung“ hat, damit der Datenaustausch auch sicher und schnell klappt.

FileHubs – Netzwerkfreigaben

IMG_0130Mit dem iPad kann man auch auf Netzwerkfreigaben zugreifen. Damit hat man Zugang auf Dateien, die zum Beispiel auf einem NAS (Network Attached Storage) wie Synology, auf einem Server oder am USB Anschluss eines Routers, wie der FritzBox, liegen. Übertragen werden die Dateien mit einer entsprechenden App des jeweiligen Anbieters oder man verwendet eine Allzweckwaffe, wie die hervorragenden „Documents“ oder „GoodReader“. Letzterer bietet sogar eine Möglichkeit, automatisch im lokalen Netz nach Freigaben zu suchen. Dann erspart man sich das manuelle Herausfinden und Eingabe der benötigten IP-Adresse.

Einen besonders für den mobilen Einsatz ohne WLAN geeigneten Weg bieten sogenannte Netzwerkfestplatten oder FileHubs. Diese kleinen Geräte haben einen Akku und bauen ein eigenes WLAN Netz auf, mit dem sich das iPad verbinden lässt. Dadurch hat man erstens eine gute Verbindung und Übertragungsrate und kann auch unterwegs Dateien von USB Sticks, Kameras oder externen Festplatten zugreifen.


Autor:

Fachberater IT

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