Update: Silben-Lesehelfer jetzt mit eigenen Bildern nutzbar

Der Silben-Lesehelfer hat ein zweites Update bekommen: Ab sofort können eigene Bilder und Tablet-Fotos integriert werden. 

Das Update erweitert die Funktionalität des Tools (https://go.lernsachen.online/silbenhelfer) entscheidend:

  • Eigene Bilddateien: Lehrer oder Schüler können Bilder direkt vom Computer oder Tablet einfügen.
  • Direkte Kamerafunktion: Bei der Nutzung auf Tablets (z.B. iPads) kann das Foto direkt aus der App heraus aufgenommen werden.
  • Beständigkeit: Die bewährte automatische Bildersuche bleibt als schnelle Lösung für den Unterrichtsalltag weiterhin bestehen.
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Vibe-Coding: Was ist das? Und kann ich das auch?

Vibe-Coding ermöglicht es Lehrkräften, komplexe Web-Apps allein durch natürliche Sprache zu erstellen. Der Artikel zeigt, wie KI-Modelle den Programmiercode erstellen, um maßgeschneiderte, barrierefreie Lernanwendungen für den inklusiven Unterricht zu entwickeln ohne dass eine einzige Zeile Code selber geschrieben werden muss.

Die rasante Entwicklung von KI-Modellen ermöglicht uns auch das Erstellen eigener Apps. Während visuelle Programmier-Umgebungen wie Scratch wertvolle Einstiege in die Welt des Programmierens bieten, stoßen sie bei komplexen, funktionalen Anwendungen oft an Grenzen. Hier setzt Vibe-Coding an. Es beschreibt einen Prozess, bei dem nicht mehr die Beherrschung einer Programmiersprache im Vordergrund steht, sondern die präzise Beschreibung einer Idee. Für die Sonderpädagogik eröffnet dies die Chance, digitale Hilfsmittel exakt auf die individuellen Bedürfnisse von Lernenden zuzuschneiden.

Beispiele

https://go.lernsachen.online/silbenhelfer

https://go.lernsachen.online/jukebox

https://go.lernsachen.online/timer

Was ist Vibe-Coding?

Vibe-Coding bedeutet, dass die KI den gesamten Programmcode schreibt. Der Nutzer agiert als Architekt und Ideengeber. Anstatt Zeile für Zeile Code zu tippen, vermittelt man der KI den „Vibe“ – also das Aussehen, das Verhalten und die Funktionen des gewünschten Programms. Die Kompetenz verschiebt sich vom Schreiben von Code hin zum instruktiven Design und zur Fehleranalyse im Dialog.

Welche Werkzeuge werden benötigt?

Grundsätzlich kann jedes Large Language Model (LLM), also jeder Chatbot Code generieren. Für optimale Ergebnisse haben sich jedoch spezialisierte oder besonders fähige Modelle etabliert:

  • Claude 3.5 Sonnet (Anthropic): Gilt aktuell als eines der stärksten Modelle für Coding-Aufgaben, da es sehr präzise Logik liefert.
  • ChatGPT (OpenAI / Codex): Der Klassiker, der besonders durch seine weite Verbreitung und gute Dokumentation überzeugt.
  • Gemini 1.5 Pro (Google): Punktet durch ein sehr großes Kontextfenster, was bei umfangreicheren Programmen hilfreich ist.

Der Prozess: Von der Beschreibung zur fertigen App

Die Programmentwicklung verläuft iterativ in einem Chat-Dialog:

  1. Initialer Prompt: Erstellen Sie eine detaillierte Beschreibung. Beispiel: „Erstelle eine Web-App mit einem großen roten Button. Wenn man ihn drückt, erscheint ein zufälliges Tierbild und der Name des Tieres wird vorgelesen.“
  2. Strukturvorgabe: Definieren Sie das Layout (z. B. „nutze ein klares, kontrastreiches Design für Schüler mit Sehbeeinträchtigung“).
  3. Debugging & Testing: Das Programm wird lokal getestet. Funktioniert etwas nicht? Kopieren Sie die Fehlermeldung zurück in den Chat. Die KI korrigiert den Code umgehend.
  4. Verfeinerung: In kleinen Schritten werden Funktionen hinzugefügt (z. B. eine Belohnungsanimation nach fünf richtigen Antworten).

Das Zielformat: Die Web-App

Für den schulischen Einsatz ist die Erstellung einer Web-App (bestehend aus HTML, CSS und JavaScript) am effizientesten.

  • Vorteile: Sie benötigen keine Installation. Eine einzige .html-Datei reicht aus, um die App im Browser zu öffnen – sei es am Smartboard, am PC oder am iPad (z. B. via Documents by Readdle).
  • Einschränkungen: Es handelt sich meist um statische Webseiten. Das bedeutet, Daten (wie Spielstände) werden nach dem Neuladen der Seite gelöscht, sofern kein lokaler Speicher des Browsers genutzt wird.
  • Externe Libraries: Um Funktionen wie komplexe Diagramme oder physikalische Simulationen zu nutzen, kann die KI externe Bibliotheken einbinden (z. B. p5.js für kreatives Programmieren oder Howler.js für fortgeschrittene Audio-Funktionen).

Umgang mit Bildern

Da eine Web-App oft nur aus einer Textdatei besteht, können Bilder nicht einfach „beigelegt“ werden. Hier gibt es vierStrategien:

  • Emojis: Die einfachste Lösung für Symbole und einfache Grafiken.
  • Font Awesome / Lucide Icons: Einbindung von Icon-Bibliotheken via URL, um professionelle Symbole zu nutzen.
  • Verlinkung: Es können Bilder, die im Internet zu Verfügung stehen, über Verlinkungen angezeigt werden. Es müssen hierfür natürlich Lizenzrechte beachtet werden
  • Base64-Codierung: Das Bild wird komplett in eine lange Textkette umgewandelt und direkt in den Code eingebettet. Die KI kann dies auf Anfrage für kleine Icons erledigen.

Sonderpädagogischer Bezug und Einsatzmöglichkeiten

Vibe-Coding ist ein mächtiges Werkzeug für die Diklusion (Digitale Inklusion), da es Lehrkräften ermöglicht, Barrieren abzubauen, für die es keine kommerziellen Lösungen gibt:

  • Individuelle Assistenz-Tools: Erstellung von spezialisierten Kommunikationstafeln oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Sprachausgabe für Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
  • Barrierefreie Lern-Lektionen: Umwandlung von analogen Arbeitsblättern in interaktive Formate mit einstellbaren Schriftgrößen, hohen Kontrasten und Screenreader-Optimierung.
  • Verhaltenstraining: Kleine Apps zur Selbstregulation (z. B. ein visueller Timer oder ein digitales Mood-Board), die exakt die Verstärker nutzen, auf die ein spezifischer Schüler anspricht.
  • Kognitive Entlastung: Erstellung extrem reduzierter Benutzeroberflächen („Minimal Interfaces“), die Ablenkungen minimieren und den Fokus auf eine einzige Aufgabe lenken.

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Strange.garden: Kollaborativ Geschichten erzählen

Strange.garden ist eine kollaborative Webseite. Das heißt, man kann im Internet auf der Seite kostenlos einen Raum erstellen und diesen mit einem Link mit weiteren Personen teilen. Alle können nun gleichzeitig mit den Elementen im „Garten“ interagieren, Objekte erstellen oder verschieben. Das besondere an Strange.garden ist die Möglichkeit, mit der Kamera Objekte zu fotografieren, und diese mit erstaunlich guter Qualität vom Hintergrund befreit in den Raum zu bekommen. Im Video zeige ich, wie man damit zum Beispiel ein Puppenspiel realisieren und in einer Videokonferenz einsetzen kann.

https://strange.garden

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Ein eBook mit BookCreator online erstellen, per Link verschicken und im Browser lesen

Book Creator ist ein einfaches Tool, mit dem man multimediale eBooks erstellen kann. Ideal um Unterrichtsinhalte thematisch zusammenzufassen. Es können auch Videos, oder interaktive Aufgaben (Learning Apps) in das Buch eingebaut werden.
Mit der kostenlosen Online Variante auf BookCreator.com kann man diese Bücher dann veröffentlichen. Man erhält einen Link, den man z. B. per Email weiterleiten kann. Der Empfänger des Links kann das Buch dann ohne zusätzliche Software und ohne sich anzumelden im Browser auf PCs/Laptops, Tablets oder Smartphones lesen.
Im Video erkläre ich die Erstellung und das Teilen eines BookCreator eBooks Schritt für Schritt.

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Adaptable Books mit Book Creator auf dem iPad erstellen

„Adaptable Books“ sind digitale Ebooks, die am Tablet-PC erstellt und gelesen werden. Sie entstehen in medienunterstützten Lernszenarien. Lehrer ermöglichen Kindern dabei die Teilhabe an der Produktion und Rezeption medialer Formate und dienen der Sprach- und Leseförderung.

(sinngemäß nach Uta Hauck-Thum, www.adaptablebooks.com)

Als App auf dem iPad, oder online mit dem Chrome-Browser, eignet sich zur Erstellung solcher Inhalte die App „BookCreator“.

https://bookcreator.com

https://apps.apple.com/de/app/book-creator-for-ipad/id442378070

Die App eignet sich durch ihre einfache Benutzeroberfläche sehr gut für den Einsatz auch bei jüngeren Kindern oder an der Förderschule.

Hier kommen ein paar Tipps und Workarounds, die bei der Erstellung von digitalen, multimedialen Büchern mit dem iPad hilfreich sein können.

„Adaptable Books mit Book Creator auf dem iPad erstellen“ weiterlesen
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Scratch Video Kurs für Anfänger

Scratch - Programmieren für Einsteiger.002

Hier entsteht ein 20-teiliges Youtube Tutorial zur Programmiersprache Scratch. Jedes Kapitel befasst sich mit einem Teilaspekt der kostenlosen Programmierumgebung. Am Ende ist man in der Lage, ein kleines Spiel selber zu programmieren. Wer dem Kurs folgen will, kann folgende Playlist abonnieren:

Es stehen schon das Intro und die ersten 2 Kapitel online. Die weiteren Inhalte folgen in den nächsten Wochen.

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Scratch 3.0 wurde veröffentlicht – auch für das iPad

Scratch

Herzlich Willkommen und ein Gutes Neues Jahr 2019.
Nach langer Beta Phase wurde gestern vom MIT Scratch 3.0 veröffentlicht. Diese Programmiersprache und Entwicklungsumgebung ist nun nicht mehr auf Adobe Flash basierend sondern funktioniert über HTML 5, damit läuft es als Web Applikation auf allen Betriebssystemen und auf Tablets wie dem z. B. dem iPad. Scratch ist auch Grundbaustein in vielen Informatik Lehrplänen. So wird diese Methode auch ab dem  kommenden Schuljahr für Mittelschulen und Förderschulen in Bayern eingesetzt werden. Scratch ist ein tolles Werkzeug um kreative, interaktive Programme für den Computer und für Tablets selber zu entwickeln. Sowohl Lehrer, aber auch Schüler können hier aktiv und kostenlos Programmieren lernen.
Im Video zeige ich eine kurze Einführung auf dem iPad.

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