Im Laufe der Zeit sind hier in diesem Blog so viele Tipps, Tools, Veröffentlichungen und Sammlungen entstanden, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Besonders in letzter Zeit kamen mit Hilfe der neuen Möglichkeiten durch Vibe-Coding mit KI einige nützliche Apps für den Einsatz in der Schule dazu. Und es werden in nächster Zeit noch mehr werden.
Deswegen findet man dies alles jetzt übersichtlich mit Filter und Suchfunktion über die neue, einfach zu merkende URL:
In dieser Episode werden die Rollen getauscht. Marie-Kristin Maier ist Referendarin im 1. Ausbildungsjahr und hat für ihre Hausarbeit die Form des Experteninterviews als Podcast gewählt. „Digitale Bildung in heterogenen Lerngruppen am Beispiel des Programmierroboters“ war das Thema. Es geht um Programmierroboter als Werkzeug für inklusiven Unterricht, von der Planung bis zur Umsetzung mit praxisnahen Einblicken und Tipps für Lehrkräfte. Ich durfte als Experte für Robotik und Informatik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Rede und Antwort stehen. Die Erkenntnisse aus Marie-Kristins Recherchen und aus dem Gespräch: „Ich brauche keine Scheu vor dem Einsatz von Robotik im FsgE zu haben – im Gegenteil! Programmierroboter bereiten Schülerinnen und Schülern nicht nur großen Spaß, sondern fördern gleichzeitig wichtige Kompetenzen, wie Problemlösefähigkeit, logisches Denken und kreatives Arbeiten. Das Gespräch hat mir wertvolle Hinweise gegeben, wie sich Unterrichtsschritte planen lassen und wie ein Einstieg in die Robotik gelingen kann. Auf jeden Fall macht es Lust auf mehr digitale Bildung und besonders auf mehr Robotik im FsgE!“
Lukas Fehlings erklärt Universal Design for Learning als wissenschaftlich fundiertes Rahmenwerk für inklusive Bildung. Mit UDL gestalten Lehrkräfte Lernumgebungen präventiv für alle Schüler zugänglich durch drei Säulen: Das Warum, Was und Wie des Lernens. Der kostenlose KI-Assistenten Ludia unterstützt bei der UDL-Unterrichtsplanung. Ein strukturierter Ansatz für heterogene Klassen, nicht nur in Förderschule und Inklusion.
Gast:
Lukas Fehlings
Fachbeauftragter schulische Heilpädagogik bei Erziehungsdepartement Basel-Stadt / Experte für Universal Design For Learning / Ich schaff’s Coach
In dieser Folge spreche ich mit Patrick Oberdörfer über die vielfältigen Möglichkeiten zur Erstellung differenzierter digitaler Lernaufgaben mithilfe von Tools wie H5P. Patrick präsentiert einfache Zugangswege über Plattformen wie Moodle oder Mebis, die ZUM (Zentralstelle für Unterrichtsmedien im Internet e.V.) oder Hilfestellung über die Moodlebande.
Die Tagesschau bietet seit gestern ein neues Format an. Die Nachrichten werden auch in Einfacher Sprache ausgestrahlt. Die ARD begründet dies damit, dass 17 Millionen Erwachsene in Deutschland Probleme damit haben, komplexe Texte zu verstehen.
In der Förderschule haben wir bisher immer gerne auf die logo!-Nachrichten des ZDF zurückgegriffen (logo! – die Kindernachrichten des ZDF – ZDFtivi). Allerdings sind hier trotz aller Bemühungen die Texte oft noch zu komplex und die Inhalte zu schnell aneinandergereiht. Außerdem richten sie sich an junge Zuschauerinnen und Zuschauer. Wenn wir aktuelle Nachrichten in der Oberstufe thematisieren, ist diese Form oft nicht altersgemäß.
Daher ist es sehr zu begrüßen, dass jetzt hier ein adäquates Angebot vorliegt, welches gut im Unterricht auch für ältere Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden kann.
Was ist eigentlich Einfache Sprache?
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Einfacher Sprache und Leichter Sprache. Eine gute Erklärung liefert Andrea Halbritter:
Bei Einfacher Sprache gibt es kein festes Regelwerk, sondern nur Empfehlungen, wie kurze Sätze, einfache Wörter und eine klare Struktur. Allerdings wurde hierzu auch zum ersten mal eine offizielle DIN-Norm veröffentlicht (Erste DIN-Normen für Einfache Sprache veröffentlicht).
Leichte Sprache richtet sich explizit an Menschen mit Lernschwierigkeiten, geistiger Behinderung, Demenz, funktionalem Analphabetismus, und Personen mit geringen Deutschkenntnissen. Die Leichte Sprache umfasst ein festes Regelwerk, welches von Organisationen, wie zum Beispiel dem Netzwerk Leichte Sprache e.V. entwickelt wurde. Die Texte müssen von Menschen aus der Zielgruppe auf Verständlichkeit geprüft werden, bevor sie als solche bezeichnet werden dürfen.
Die Tagesschau Nachrichten bieten in ihren selbstauferlegten Regeln eine Mischung aus beiden Ansätzen.
Ein anderes Beispiel für Nachrichten in Einfacher Sprache habe ich bereits in einer Podcast Folge hier im Blog besprochen, nämlich das LENADI – Projekt.
Insgesamt ist es eine sehr positive Entwicklung, dass es in diesem Bereich immer mehr professionell erstellte Angebote gibt, auf die wir im Unterricht zurückgreifen können.
Dieses mal habe ich die Macher der Ideenwolke zu mir eingeladen. Philipp, Tilo und Steffen erzählen, wie es zu ihrem umfangreichen Lehrmaterial zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht gekommen ist, welche Projekte in Zukunft anstehen und wie vielfältig die Materialien in verschiedenen Fortbildungsformaten in Verbindung mit medienpädagogischen Aspekten vermittelt werden können. Außerdem beleuchten wir im Gespräch noch weitere aktuelle Fragestellungen, wie der Einsatz von KI in der Schule und in sonderpädagogischen Kontexten oder die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf unterrichtsrelevante Inhalte im Bereich Mixed Reality.
Überall, wo es Podcasts gibt, z. B.:
Hier findet man die Angebote der Ideenwolke und weitere Projekte:
Künstliche Intelligenz. Was ist das, wie funktioniert das und was macht das mit mir?
In einem Vortrag für die Medienkoordinator*innen der Förderschulen in Schwaben durfte ich über die neuen Möglichkeiten und Risiken der KI-basierten Werkzeuge referieren, die mit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 in das allgemeine Bewusstsein getreten sind und nicht weniger als eine technische Revolution mit immensen gesellschaftlichen Auswirkungen versprechen. Wie ist dies im Kontext von Schule und Sonderpädagogik einzuordnen?
Das Skript zum Vortrag mit allen Links und Quellen kann auf der Webseite des Lernsachen.blog heruntergeladen werden.
Künstliche Intelligenz. Was ist das, wie funktioniert das und was macht das mit mir? In einem Vortrag für die Medienkoordinator*innen der Förderschulen in Schwaben durfte ich über die neuen Möglichkeiten und Risiken der KI-basierten Werkzeuge referieren, die mit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 in das allgemeine Bewusstsein getreten sind und nicht weniger als eine technische Revolution mit immensen gesellschaftlichen Auswirkungen versprechen. Wie ist dies im Kontext von Schule und Sonderpädagogik einzuordnen?
Das Skript zum Vortrag mit allen Links und Quellen kann hier heruntergeladen werden.
Aller Anfang ist schwer. Und wenn im Zuge der Digitalisierung der Klassenzimmer eventuell auch neue Tablets vor der Tür stehen, dann stellt sich oft die Frage, wie man den Umgang mit den vielleicht neuen Geräten lernen und vermitteln kann. Hier stelle ich einen spielerischen aber produktiven Ansatz vor: Das Keynote Bingo.
Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe der Keynote Vorlage bestimmte Personen, Orte und Gegenstände mit dem Tablet fotografieren. Dabei lernen sie den Umgang mit dem Gerät und gleichzeitig die Schulumgebung besser kennen und können das Gerät bereits ganz selbstverständlich als Werkzeug produktiv im Unterricht einsetzen.
Die Vorlage stelle ich gerne unter CC by Lizenz zur Verfügung. Sie kann auch nach eigenen Wünschen verändert werden. In diesem Fall wurde ein angepasstes Folienlayout verwendet, welches dafür sorgt, dass die Elemente auf der Folie nicht verrutschen können und damit Platzhalter für die Fotos eingefügt werden konnten. Damit ist es für Schülerinnen und Schüler besonders einfach, eine individuelle Bilgokarte zu erstellen, weil sie nur auf die Kamerasymbole drücken müssen, um direkt mit dem iPad ein Foto mit der eingebauten Kamera einzufügen.
Das Folienlayout ändert man bei Bedarf entweder mit einem Rechtsklick auf die Folie im Navigator oder durch Drücken auf den schwarzen Bereich neben der Folie, wenn nichts ausgewählt ist.
Vielen Dank, dass so viele an der gemeinsamen Sammlung von Apps für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung teilgenommen haben. Täglich konnte ich voll Spannung beobachten, wie etliche Vorschläge anonym hinzugefügt wurden und somit die Sammlung qualitativ und quantitativ bereichert wurde. Jetzt sind bereits fast 100 Beiträge enthalten und eine Beteiligung mit weiteren Fundstücken ist natürlich noch jederzeit möglich.