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Visual Bookmarks mit Lernpfaden

Visual Bookmarks ist ein Tool zur Erstellung bildbasierter Linklisten. Mit dem integrierten Lernpfad-Modus lassen sich Web-Ressourcen sequenziell anordnen und als interaktive HTML-Widgets exportieren – ideal für die strukturierte Unterstützung in inklusiven Lerngruppen.

https://lernsachen.online/bookmarks

Die Flut an Web-Ressourcen stellt oft eine Hürde für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf dar. Klassische Linklisten sind textlastig und unübersichtlich. Visual Bookmarks setzt hier an: Das Tool verwandelt einfache URLs in eine visuell ansprechende Kachelansicht und ermöglicht es Lehrkräften, strukturierte Lernpfade zu entwerfen, die den individuellen Lernprozess begleiten.

Funktionen und praktische Umsetzung

Das Programm ist eine rein browserbasierte Anwendung, die keine Installation oder Registrierung erfordert.

  • Automatisierte Erstellung: Durch Eingabe einer URL ruft das Tool via Microlink API automatisch Titel, Beschreibung und Vorschaubild ab.
  • Individualisierbar: Alle diese Elemente lassen sich ändern. Man kann sogar eigene Bilder verwenden und die Beschreibung zum Beispiel in eine Anleitung verwandeln.
  • Filterbare Tags und Suchfunktion: Zu den Bookmarks können Schlagwörter hinzugefügt werden, nach denen umfangreiche Listen gefiltert werden können. Außerdem steht ein Suchfeld zur Verfügung.
  • Lernpfad-Modus: Ein zentrales Feature ist die Umwandlung der Sammlung in einen geführten Lernweg. Hierbei werden Links nacheinander freigeschaltet. Erst wenn ein Inhalt besucht wurde, wird das nächste Element aktiv.
  • Export-Optionen:
    • HTML Widget: Erzeugt eine eigenständige Datei, die in Lernplattformen wie Mebis oder Moodle eingebunden werden kann.
    • PDF-Druck: Erstellt eine Übersicht inklusive QR-Codes für den direkten Zugriff von analogen Arbeitsblättern aus.
    • JSON Export: Sammlungen können kann mit allen individuellen Einstellungen gespeichert und geladen werden.
  • Datenschutz: Alle Daten werden ausschließlich im lokalen Speicher des Browsers (localStorage) abgelegt. Es findet kein Tracking statt.

Sonderpädagogischer Bezug

Es findet durch Verwendung der Visual Bookmarks eine massive Reduktion der kognitiven Belastung (Cognitive Load) statt:

  • Wahrnehmung: Visuelle Anker durch Vorschaubilder unterstützen Schüler mit Leseschwierigkeiten.
  • Exekutive Funktionen. Der Lernpfad-Modus gibt eine klare Struktur vor und hilft bei der Handlungsplanung.
  • Selbstständigkeit: Erledigte Aufgaben werden automatisch mit einem grünen Haken markiert, was die Selbstkontrolle fördert.
  • Individualisierung: Lehrkräfte können für verschiedene Lerngruppen passgenaue, reduzierte Link-Sammlungen exportieren.

Methodisch-didaktische Hinweise

Um das Tool erfolgreich im Unterricht einzusetzen, sollten folgende Aspekte beachtet werden:

  • Scaffolding durch Bildauswahl: Achten Sie bei der Bearbeitung der Lesezeichen darauf, aussagekräftige Vorschaubilder zu wählen oder eigene Icons hochzuladen, die den Inhalt der Zielseite eindeutig repräsentieren.
  • Linearität vs. Offenheit: Nutzen Sie den Lernpfad-Modus für kleinschrittige Instruktionen (z.B. Webquests). Für freie Recherchephasen sollte der Modus deaktiviert bleiben, um die Explorationsfreude zu erhalten.
  • Hybrid-Unterricht: Nutzen Sie die QR-Code-Druckfunktion. Dies schlägt die Brücke zwischen dem haptischen Lernen (Arbeitsheft) und digitalen Vertiefungsangeboten.
  • Feedback-Kultur: Da der Fortschritt lokal im Browser der Lernenden gespeichert wird, können Schüler am Ende einer Einheit ihren „abgehakten“ Lernpfad vorzeigen, was die Motivation steigert.

Fazit

Visual Bookmarks ist ein ein niederschwelliges „Diklusions“-Tool. Es erfordert kaum technische Vorkenntnisse, respektiert die Privatsphäre und bietet durch die Lernpfad-Logik eine didaktische Struktur, die besonders Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf Sicherheit und Orientierung im digitalen Raum gibt.

Und natürlich auch im Werkzeugkasten:

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Der Visuelle Multi-Timer

Der Visuelle Multi-Timer ermöglicht die intuitive Visualisierung aufeinanderfolgender Zeitphasen direkt auf dem Zifferblatt einer analogen Uhr. Mit individuellen Symbolen und Farben fördert er das Zeitverständnis in inklusiven Settings – plattformunabhängig, offline-fähig und datenschutzkonform.

In sonderpädagogischen Kontexten, insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf in der geistigen Entwicklung oder im Bereich Autismus-Spektrum, ist die zeitliche Strukturierung des Unterrichts eine zentrale Gelingensbedingung. Herkömmliche Timer stoßen oft an Grenzen, wenn mehrere Phasen (z. B. Einzelarbeit, Partneraustausch und Reflexion) nahtlos ineinandergreifen sollen. Hier setzt der Visuelle Multi-Timer an.

Was ist der Visuelle Multi-Timer?

Das Tool ist eine webbasierte Anwendung, die keine Installation erfordert und plattformunabhängig im Browser läuft. Im Gegensatz zu einfachen Countdowns ermöglicht der Multi-Timer das Hintereinanderschalten mehrerer Zeitabschnitte, die direkt auf einem analogen Zifferblatt visualisiert werden. Ein besonderes Merkmal ist die Synchronisation mit der echten Uhrzeit: Die farbigen Segmente richten sich nach den tatsächlichen Zeigern der Uhr aus, was den Transfer zwischen abstrakter Zeitdauer und realer Uhrzeit unterstützt.

Der sonderpädagogische Bezug: Orientierung und Sicherheit

Die didaktische Relevanz ergibt sich vor allem aus dem Bereich der Unterstützten Kommunikation (UK) und dem TEACCH-Ansatz:

  • Visualisierung von Übergängen: Durch die farbliche Kennzeichnung und die Verwendung von Emojis/Symbolen werden abstrakte Zeitbegriffe visuell kodiert. Dies reduziert Übergangsängste, da Schüler jederzeit sehen, welche Phase gerade aktiv ist und was als Nächstes folgt.
  • Kognitive Entlastung: Die Anzeige verbindet die verbleibende Restzeit in einer digitalen Anzeige mit dem visuellen Segment auf der Uhr. Dies hilft Lernenden, die noch keine Uhrzeit lesen können, ein Gefühl für Zeitspannen zu entwickeln.
  • Individuelle Anpassung: Symbole und Farben können passend zum individuellen Belohnungssystem oder dem vertrauten Farbschema der Klasse gewählt werden.

Praktische Umsetzung im Schulalltag

Der Multi-Timer wurde gezielt für den Einsatz im Klassenzimmer entwickelt:

  • Plattformunabhängig & Offline: Er kann per Link aufgerufen oder als Datei gespeichert werden (z. B. in der App Documents by Readdle auf dem iPad), um auch ohne Internetverbindung stabil zu laufen.
  • Persistence: Dank der Speicherung im Local Storage bleibt die Konfiguration auch beim Schließen des Browsers erhalten.
  • Vollbildmodus: Ein „Distraction-Free“-Modus blendet Bedienelemente aus, um die volle Aufmerksamkeit auf die Visualisierung am Smartboard zu lenken.
  • Einbettung: Das Tool lässt sich als Widget via iFrame in Lernplattformen wie Moodle/mebis oder Tools wie Digiscreen integrieren.
  • Datensparsamkeit: Durch den Verzicht auf Server-Speicherung (Privacy by Design) ist er zudem datenschutzrechtlich unbedenklich im Schulkontext einsetzbar.

Methodisch-didaktische Hinweise

  1. Farbcodes etablieren: Nutzen Sie konsistente Farben für wiederkehrende Aktivitäten (z. B. Blau für Stillarbeit, Gelb für Bewegungspausen).
  2. Partizipation: Lassen Sie Schüler die Emojis für die Phasen selbst mit aussuchen, um die Akzeptanz und das Verständnis zu erhöhen.
  3. Vermeidung von Hektik: Nutzen Sie die Start-Verzögerung, um den Timer synchron zur nächsten vollen Minute zu starten. Dies vermeidet Unruhe beim Einrichten.
  4. Export-Funktion: Erstellen Sie Konfigurationen für den „Standard-Vormittag“ und exportieren Sie diese als JSON-Datei, um sie schnell wieder laden zu können.

Link zum Tool:

https://lernsachen.online/timer

Und natürlich auch im Werkzeugkasten:

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Silben-Lesehilfe – Update manuelle Silbentrennung

Mein Programm Silben-Lesehilfe hat gestern ganz schöne Wellen geschlagen. Danke für das zahlreiche positive Feedback. Es freut mich, wenn die Software verwendet wird um schöne Angebote für die Schüler zu machen.

https://go.lernsachen.online/silbenhelfer

Heut habe ich gleich ein erstes Update veröffentlicht:

Die automatische Silbentrennung funktioniert vor allem bei einfachen Begriffen recht gut. Trotzdem kommen Fehler vor und manche Wörter werden falsch in Silben zerlegt. Deshalb gibt es ab jetzt die Möglichkeit, die Fehler durch manuelle Korrekturen zu verbessern.

Dazu bearbeitet man das falsch zerlegte Wort und fügt an die richtigen Stellen ein Pipe Symbol ( | ) ein. Mit der Tastatur [Alt Gr] + [<]. Dann werden die Silben an diesen Stellen gebildet.

Eine ausführliche Beschreibung findet ihr im Hilfetext in der App.

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Silben-Lesehilfe – Silbenfärbung und Wortbilder per Klick

Endlich! Ein neues Jahr, ein neues Programm. Ich darf Euch meine neue Web-App Silben-Lesehilfe vorstellen. Sie ermöglicht es, Texte mit wenigen Klicks visuell und auditiv zu unterstützen – sei es durch die klassische Silbenfärbung, visuelle Unterstützung durch Piktogramme oder eine integrierte Sprachausgabe.

https://go.lernsachen.online/silbenhelfer

Funktionsumfang im Überblick

Die Webapp läuft direkt im Browser und erfordert keine Installation. Der Fokus liegt auf einer reduzierten, ablenkungsfreien Oberfläche. Zu den Kernfunktionen gehören:

  • Silbenfärbung: Automatische Segmentierung und Färbung (blau/rot) der Sprechsilben mittels integriertem Algorithmus.
  • Wortbilder (Piktogramme): Automatische Verknüpfung von Nomen, Verben und Adjektiven mit Symbolen aus der bekannten ARASAAC-Datenbank.
  • Vorlesefunktion (TTS): Synthetische Sprachausgabe mit Karaoke-Effekt (Wort-Highlighting) und anpassbarer Geschwindigkeit.
  • Schriftbild: Nutzung der für Lesbarkeit optimierten Schriftart „Lexend“.

Praktische Umsetzung: Vom Text zum Material

Der Workflow für Lehrkräfte ist denkbar einfach gestaltet und eignet sich auch für die spontane Materialerstellung kurz vor Unterrichtsbeginn.

  1. Eingabe: Der gewünschte Text wird in das zentrale Textfeld eingetippt oder kopiert.
  2. Anpassung: Über Schalter im oberen Menü werden die Hilfen (Silben, Bilder) aktiviert. Über das Zahnrad-Symbol können unpassende Bilder ausgetauscht oder ausgeblendet werden.
  3. Export: Hier bietet das Tool drei spannende Optionen:
    • Als Bild (PNG): Ideal für gedruckte Arbeitsblätter oder zum Einfügen in Word/PowerPoint.
    • Als Player (HTML): Es wird eine einzelne Datei heruntergeladen, die offline im Browser funktioniert. Diese enthält den Text, die Bilder und die Vorlesefunktion.
    • Kopieren: Übernimmt den Text mit Formatierung in die Zwischenablage.

Sonderpädagogischer Bezug

Der „Silben-Lesehelfer“ deckt verschiedene Förderbereiche ab und ist besonders für den Einsatz in Förderschulen und im inklusiven Unterricht relevant:

  • Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS): Die Segmentierung in blau-rote Sprechsilben ist eine bewährte Methode, um den Leseprozess zu verlangsamen und die phonologische Bewusstheit zu stärken. Das „Verschwimmen“ von Buchstaben wird reduziert.
  • Unterstützte Kommunikation (UK) & Autismus: Durch die Integration der ARASAAC-Symbole erhalten nicht-sprechende Kinder oder Kinder im Autismus-Spektrum visuelle Anker, die das Textverständnis sichern.
  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Die Kombination aus Schrift, Bild und Ton (multimodales Lernen) hilft beim Wortschatzaufbau und der korrekten Aussprache.
  • Sehbeeinträchtigung: Die Schriftgröße lässt sich stufenlos anpassen, und das Schriftbild ist kontrastreich gestaltet.

Methodische und didaktische Hinweise

Um das Potenzial der App voll auszuschöpfen, bieten sich folgende Einsatzszenarien an:

  • Binnendifferenzierung von Arbeitsblättern: Erstellen Sie vom gleichen Sachtext drei Varianten:
    1. Nur Text (Schriftart Lexend).
    2. Text mit Silbenfärbung.
    3. Text mit Silbenfärbung und Piktogrammen. Drucken Sie diese Varianten als PNG aus oder stellen Sie sie digital bereit.
  • Interaktives Lesetraining (HTML-Export): Die Export-Funktion als „HTML-Player“ ist ein didaktisches Highlight. Diese Datei kann per Lernplattform (Moodle, mebis, Logineo) an die Schüler verteilt werden.
    • Szenario: Schüler lesen den Text leise. Bei unbekannten Wörtern klicken sie auf „Vorlesen“, um die korrekte Aussprache zu hören (Selbstkontrolle).
    • Vorteil: Da die HTML-Datei offline funktioniert, ist keine ständige Internetverbindung am Schülergerät nötig, sobald die Datei geladen ist.
  • Wortschatzarbeit: Projizieren Sie den Text via Smartboard. Nutzen Sie die Funktion, Bilder gezielt auszutauschen, um mit der Klasse über Wortbedeutungen zu diskutieren („Welches Bild passt besser zu diesem Satz?“).

Datenschutz und Technik

Für den Schuleinsatz ist der Datenschutz essenziell. Der „Silben-Lesehelfer“ verfolgt einen „Privacy by Design“-Ansatz. Die Textverarbeitung und Silbentrennung finden lokal im Browser statt. Es wird kein Text auf Servern gespeichert.

Hinweis: Für die Wortbilder (ARASAAC) und Schriftarten werden externe Schnittstellen angefragt. Dies ist technisch notwendig, aber datenschutzrechtlich im Regelfall unbedenklich, da keine personenbezogenen Daten der Schüler (wie Namen oder Login) übertragen werden, sondern nur die Textinhalte zur Bildsuche.

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Kartenset Diklusion – Jörg und Thomas befragen Lea Schulz

Podcast „Das Digitale Duett“

In dieser Episode des Podcasts „Das Digitale Duett“ befragen Jörg Tully und ich Lea Schulz zu Ihrem neu auf den Markt gekommenen Kartenset Diklusion. Dieses soll Lehrkräften helfen, digitale Medien im inklusiven Unterricht zu nutzen. In der Diskussion wird betont, dass digitale Medien den inklusiven Unterricht unterstützen können, jedoch eine spezifische Didaktik erfordern. Wir gehen im Gespräch auf grundlegende Konzepte ein, wie das Fünf-Ebenen-Modell oder der Ansatz „Universal Design for Learning“. Dieser fordert zum Beispiel, die Lernumgebung so offen und vielfältig wie möglich in allen Lernphasen zu gestalten anstatt nur durch Individualisierung den einzelnen Schüler separat zu betrachten. Die praktische Umsetzung und die Herausforderungen für Lehrkräfte werden ebenfalls thematisiert, sowie die Bedeutung von Materialien und Ressourcen zur Unterstützung. 

Überall, wo es Podcasts gibt, z. B.:


https://creators.spotify.com/pod/show/lernsachen/episodes/Kartenset-Diklusion—Jrg-und-Thomas-befragen-Lea-Schulz-e2v66re

Unboxing

Gäste

Dr. Lea Schulz

Educational Engineer an der Europa-Universität Flensburg zur Lehr- und Lernforschung im Bereich Diklusion (digitale Medien und ⁠Inklusion⁠) im Kontext des Landesprojekts „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“ des Landesinstituts verantwortlich für den Bereich Sprache und Lernen unter erschwerten Bedingungen. 

Jörg Tully

Sonderschullehrer und Berater digitale Bildung

Kartenset Diklusion

https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/produkte/details/52994-kartenset-diklusion-unterrichtsideen-fuer-eine-digital-inklusive-schule.html

KI Diklusion Song

https://www.riffusion.com/riff/cac84593-f4dc-449e-b08a-4d38709b20ca

Links

http://diklusion.com

https://leaschulz.com/ueber-mich/

https://praxis.leaschulz.com

http://diklusion.com/diklusion-in-der-schule/udl-diklusiv/

https://padlet.com/traugottboettinger/universal-design-for-learning-diklusiv-onz20ujzwcjptj23

https://www.notion.com/de

https://chatgpt.com

https://ideenwolke.net

https://digiscreen.zum.de

Kapitel

00:00 Einführung in den Podcast und die Gäste
05:07 Digitale Fragen und persönliche Techniknutzung
10:07 Zukunftsvisionen der Technik und Digitalisierung
15:00 Vorstellung des Kartensets Diklusion
17:54 Hintergrund und Ziel des Kartensets Diklusion
19:58 Inklusion und Digitalisierung im Unterricht
26:28 Das Fünf-Ebenen-Modell für inklusiven Unterricht
34:27 Universal Design for Learning und seine Bedeutung
38:32 Praktische Umsetzung und Herausforderungen im Unterricht
45:02 Materialien und Ressourcen für Lehrkräfte
52:08 Inklusive Unterricht und Gemeinschaftsbildung
56:39 Digitale Medien im Unterricht
01:02:00 Kommunikationshilfen für Mehrsprachigkeit
01:08:08 Classroom-Management im digitalen Zeitalter

Präsentiert von:

https://anchor.fm/lernsachen

https://lernsachen.blog

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PairDrop – Alternative für Airdrop funktioniert mit allen Betriebssystemen und in allen Netzen.

Airdrop ist eine sehr bequeme Funktion für Apple iPads, iPhones oder Mac Computern, um Dateien zwischen zwei Geräten im selben Netzwerk austauschen zu können. Aber manchmal, gerade in der Schule, funktioniert das nicht so richtig.

Airdrop Probleme:

  • Die Geräte sind nicht im selben Netzwerk (Schul-Wlan, Öffentlicher Hotspot)
  • Das Wlan lässt keine Direktverbindungen zu
  • Airdrop wird automatisch nach 10 Minuten deaktiviert
  • Android, Windows und Linux Geräte dürfen nicht mitspielen.

Hier kommt als Alternative PairDrop ins Spiel

Über diese Webseite können Peer-to-Peer Verbindungen unabhängig von Betriebssystemen und Netzwerken hergestellt werden.

PairDrop Funktionen

  • Gemeinsame Nutzung von Dateien in Ihrem lokalen Netzwerk:
    Senden Sie Bilder, Dokumente oder Texte über eine Peer-to-Peer-Verbindung an Geräte im selben lokalen Netzwerk.
  • Internet-Übertragungen:
    Treten Sie temporären öffentlichen Räumen bei, um Dateien einfach über das Internet mit einer sicheren Verbindung zu übertragen!
  • Web-Anwendung
    Da PairDrop webbasiert ist, läuft es auf allen Geräten.

So wird PairDrop eingesetzt:

Einfach auf den Geräten die folgende Webseite aufrufen:

https://pairdrop.net

Sind die Geräte im selben Netzwerk werden sie sofort erkannt und sind gegenseitig sichtbar. Die Namen sind anonym, können aber von den Teilnehmenden individualisiert werden. Die Übertragung erfolgt dann wie bei Airdrop. Zieldevice und Datei auswählen und los gehts. Auf dem Empfangsgerät muss der Transfer zuerst noch bestätigt werden.

Sind die Geräte in unterschiedlichen Netzwerken (z. B. Wlan und Handy-Netz) kann ein öffentlicher Raum erstellt werden und per Link oder QR-Code geteilt werden. Die Sichtbarkeit und Übertragung geht dann genauso, wie im selben Netzwerk über die Bühne.

Hier ein Video:

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Das sprechende Kalenderblatt 2024

Ein Frohes Neues!

Fast rechtzeitig zum Jahreswechsel wurde ich darauf hingewiesen, dass mein sprechendes Kalenderblatt „Out-OF-Time“ ist. Das geht natürlich nicht.

Ich habe die Webapp repariert.

Sie kann kostenlos eingesetzt werden, auf Tablets, Computern oder digitalen Tafeln.

Einfach folgende URL aufrufen: https://scratch.mit.edu/projects/386690193/fullscreen/

Hier auch als Button:

Viel Spaß dabei!

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Unterstützender Zugriff in iPadOS 17

Der unterstützende Zugriff ermöglicht es Nutzern, ihre iPad-Erfahrung an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen und ist eine großartige Ergänzung für diejenigen, die zusätzliche Unterstützung bei der Bedienung ihres Geräts benötigen.

Aktivieren des unterstützenden Zugriffs:

Um den unterstützenden Zugriff zu aktivieren, öffnen Sie die Einstellungs-App auf Ihrem iPad und suchen Sie nach „Bedienungshilfen“. Scrollen Sie dann ganz nach unten, um zum unterstützenden Zugriff zu gelangen.

Anpassen der Einstellungen:

Sobald Sie den unterstützenden Zugriff aktiviert haben, können Sie mehrere Apps auswählen, die zur Verfügung gestellt werden sollen. Sie können auch festlegen, wie die Apps präsentiert werden sollen, entweder als Listenansicht oder als Rasteransicht. Darüber hinaus können Sie zusätzliche Einstellungen vornehmen, wie das Festlegen eines Hintergrunds und die Erlaubnis für Siri.

Optimierte Apps auswählen:

Eine der bemerkenswertesten Funktionen des unterstützenden Zugriffs ist die Möglichkeit, optimierte Apps auszuwählen, die speziell für diesen Zugriff vorbereitet sind. Zum Beispiel kann die Kamera-App so konfiguriert werden, dass nur bestimmte Kameramodi verfügbar sind, um die Bedienung zu vereinfachen.

Anpassung für jede App:

Für Apps, die nicht speziell angepasst sind, können Sie dennoch bestimmte Berechtigungen festlegen, um die Benutzererfahrung zu verbessern. Zum Beispiel können Sie für die App „Book Creator“ genau festlegen, welche Berechtigungen erforderlich sind, um die App zu nutzen, und Benutzern die Möglichkeit geben, nicht benötigte Berechtigungen zu überspringen.

Sicherheit und Zugriffscodes:

Der unterstützende Zugriff bietet auch Sicherheitsfunktionen. Sie können einen Zugriffscode festlegen, um den Modus zu starten und zu stoppen. Dieser Code sollte gut gemerkt werden, da er benötigt wird, um den Modus zu verlassen. Es ist auch möglich, eine Apple ID als Wiederherstellungsoption hinzuzufügen, falls der Code vergessen wird.

Die unterstützende Zugriffsansicht:

Nachdem der unterstützende Zugriff aktiviert wurde, bietet er eine übersichtliche Kachelansicht, die die Bedienung erleichtert. Wenn Sie eine App öffnen, werden nur die zuvor ausgewählten Optionen angezeigt, was die Navigation und die Benutzerfreundlichkeit erheblich verbessert.

Rückkehr zum normalen Modus:

Um zum normalen Modus zurückzukehren, können Sie die entsprechende Tastenkombination verwenden, die im Video erklärt wurde.

Der unterstützende Zugriff in iPadOS 17 ist zweifellos eine äußerst nützliche Funktion, die es Nutzern ermöglicht, ihr iPad nach ihren Bedürfnissen anzupassen und die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren.

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Silbenschrift, Open Dyslexic und Bionic Reading – wie man digitale Texte besser lesbar macht

Lesen auf digitalen Geräten kann eine Herausforderung sein. Es bieten sich aber auch Chancen, Texte individuell besser lesbar zu machen. So kann ein Beitrag im Sinne der Teilhabe und Barrierefreiheit geleistet werden.
In dem Video stelle ich 5 Methoden vor, wie Texte für verschiedene Geschmäcker und Bedürfnisse aufbereitet werden können um eine bessere Lesbarkeit zu erreichen.

Linkliste und Themen im Video

„Silbenschrift, Open Dyslexic und Bionic Reading – wie man digitale Texte besser lesbar macht“ weiterlesen