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Etiketten Designer: Bild-Wortkarten einfach erstellen, speichern und ausdrucken

Und schon wieder eine neue App. Der Etiketten Designer (lernsachen.online/designer) ist eine Web-App, welche die Erstellung von Bild-Wort-Karten und Beschriftungen radikal vereinfacht. Durch die direkte Anbindung einer automatischen Bildersuche und der Möglichkeit eigene Bilder zu verwenden ist es ein ideales Werkzeug für den Schulalltag.

Die Funktionen im Überblick

Die Anwendung zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung aus, die auf die Bedürfnisse von Lehrkräften zugeschnitten ist:

  • Intelligente Symbolsuche: Bei der Eingabe eines Begriffs sucht die App automatisch ein passendes ARASAAC-Symbol. (https://arasaac.org)
  • Individuelle Anpassung: Bilder können durch eigene Fotos oder eine integrierte Websuche ersetzt werden, um maximale Passgenauigkeit (z. B. Foto des eigenen Klassenzimmers) zu erreichen.
  • Effizienz durch Sammelerstellung: Über Komma-getrennte Listen oder CSV-Uploads lassen sich ganze Sets an Etiketten (z. B. Klassenliste, Materialliste) in Sekunden generieren.
  • Flexibler Export: Die Ergebnisse können als PDF in verschiedenen Rastern (z. B. 3×4 oder 6×8) gedruckt oder als ZIP-Archiv für die Weiterverarbeitung in Arbeitsblättern heruntergeladen werden.

Der sonderpädagogische Bezug

In einem inklusiven Setting ist die Visualisierung der Umwelt (Teacch-Ansatz) essenziell. Der Etiketten Designer adressiert hierbei zentrale Förderbereiche:

  1. Orientierung & Struktur: Klare Beschriftungen von Schränken und Räumen helfen Lernenden mit geistiger Behinderung oder im Autismus-Spektrum, sich unabhängig im Schulhaus zu bewegen.
  2. Unterstützte Kommunikation (UK): Die Karten können als PECS-ähnliche Kommunikationshilfen genutzt werden, um Wünsche zu äußern oder Handlungsabläufe zu verstehen.
  3. Sprachförderung: Die Kombination aus Bild und Schriftsatz unterstützt den Wortschatzerwerb und die Alphabetisierung.

Methodisch-didaktische Hinweise

Um das Tool optimal im Unterricht einzusetzen, sollten folgende Aspekte beachtet werden:

  • Konsistenz wahren: Nutzen Sie vorrangig die ARASAAC-Symbole oder eigene Symbolsammlungen, um eine einheitliche Symbolsprache für die Schüler zu etablieren. Dies reduziert die kognitive Last.
  • Echte Fotos für Konkretes: Verwenden Sie die „Bild anpassen“-Funktion, um bei spezifischen Gegenständen oder Personen reale Fotos hochzuladen. Dies erleichtert den Transfer vom Bild zum Objekt.
  • Partizipation: Beziehen Sie Schüler in die Gestaltung ein. Das gemeinsame Erstellen von Etiketten für das eigene Fach steigert die Identifikation mit der Ordnung im Klassenraum.
  • Farbschemata nutzen: Die Etiketten können zur Kategorisierung (z. B. Verben/Nomen oder verschiedene Fachbereiche) auf farbiges Papier gedruckt werden.

Datenschutz & Technik

Hervorzuheben ist der Ansatz „Privacy by Design“. Da die gesamte Verarbeitung lokal im Browser stattfindet, werden keine personenbezogenen Daten oder hochgeladene Fotos auf fremden Servern gespeichert. Die Nutzung der Schriftart Lexend sorgt zudem für eine verbesserte Lesbarkeit, was insbesondere Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zugutekommt.

Fazit: Der Etiketten Designer ist ein schlankes, aber mächtiges Werkzeug, das die Vorbereitungszeit reduziert und gleichzeitig die Qualität der visuellen Unterstützung im Klassenzimmer deutlich erhöht.

Update: Silben-Lesehelfer jetzt mit eigenen Bildern nutzbar

Der Silben-Lesehelfer hat ein zweites Update bekommen: Ab sofort können eigene Bilder und Tablet-Fotos integriert werden. 

Das Update erweitert die Funktionalität des Tools (https://go.lernsachen.online/silbenhelfer) entscheidend:

  • Eigene Bilddateien: Lehrer oder Schüler können Bilder direkt vom Computer oder Tablet einfügen.
  • Direkte Kamerafunktion: Bei der Nutzung auf Tablets (z.B. iPads) kann das Foto direkt aus der App heraus aufgenommen werden.
  • Beständigkeit: Die bewährte automatische Bildersuche bleibt als schnelle Lösung für den Unterrichtsalltag weiterhin bestehen.
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Silben-Lesehilfe – Silbenfärbung und Wortbilder per Klick

Endlich! Ein neues Jahr, ein neues Programm. Ich darf Euch meine neue Web-App Silben-Lesehilfe vorstellen. Sie ermöglicht es, Texte mit wenigen Klicks visuell und auditiv zu unterstützen – sei es durch die klassische Silbenfärbung, visuelle Unterstützung durch Piktogramme oder eine integrierte Sprachausgabe.

https://go.lernsachen.online/silbenhelfer

Funktionsumfang im Überblick

Die Webapp läuft direkt im Browser und erfordert keine Installation. Der Fokus liegt auf einer reduzierten, ablenkungsfreien Oberfläche. Zu den Kernfunktionen gehören:

  • Silbenfärbung: Automatische Segmentierung und Färbung (blau/rot) der Sprechsilben mittels integriertem Algorithmus.
  • Wortbilder (Piktogramme): Automatische Verknüpfung von Nomen, Verben und Adjektiven mit Symbolen aus der bekannten ARASAAC-Datenbank.
  • Vorlesefunktion (TTS): Synthetische Sprachausgabe mit Karaoke-Effekt (Wort-Highlighting) und anpassbarer Geschwindigkeit.
  • Schriftbild: Nutzung der für Lesbarkeit optimierten Schriftart „Lexend“.

Praktische Umsetzung: Vom Text zum Material

Der Workflow für Lehrkräfte ist denkbar einfach gestaltet und eignet sich auch für die spontane Materialerstellung kurz vor Unterrichtsbeginn.

  1. Eingabe: Der gewünschte Text wird in das zentrale Textfeld eingetippt oder kopiert.
  2. Anpassung: Über Schalter im oberen Menü werden die Hilfen (Silben, Bilder) aktiviert. Über das Zahnrad-Symbol können unpassende Bilder ausgetauscht oder ausgeblendet werden.
  3. Export: Hier bietet das Tool drei spannende Optionen:
    • Als Bild (PNG): Ideal für gedruckte Arbeitsblätter oder zum Einfügen in Word/PowerPoint.
    • Als Player (HTML): Es wird eine einzelne Datei heruntergeladen, die offline im Browser funktioniert. Diese enthält den Text, die Bilder und die Vorlesefunktion.
    • Kopieren: Übernimmt den Text mit Formatierung in die Zwischenablage.

Sonderpädagogischer Bezug

Der „Silben-Lesehelfer“ deckt verschiedene Förderbereiche ab und ist besonders für den Einsatz in Förderschulen und im inklusiven Unterricht relevant:

  • Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS): Die Segmentierung in blau-rote Sprechsilben ist eine bewährte Methode, um den Leseprozess zu verlangsamen und die phonologische Bewusstheit zu stärken. Das „Verschwimmen“ von Buchstaben wird reduziert.
  • Unterstützte Kommunikation (UK) & Autismus: Durch die Integration der ARASAAC-Symbole erhalten nicht-sprechende Kinder oder Kinder im Autismus-Spektrum visuelle Anker, die das Textverständnis sichern.
  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Die Kombination aus Schrift, Bild und Ton (multimodales Lernen) hilft beim Wortschatzaufbau und der korrekten Aussprache.
  • Sehbeeinträchtigung: Die Schriftgröße lässt sich stufenlos anpassen, und das Schriftbild ist kontrastreich gestaltet.

Methodische und didaktische Hinweise

Um das Potenzial der App voll auszuschöpfen, bieten sich folgende Einsatzszenarien an:

  • Binnendifferenzierung von Arbeitsblättern: Erstellen Sie vom gleichen Sachtext drei Varianten:
    1. Nur Text (Schriftart Lexend).
    2. Text mit Silbenfärbung.
    3. Text mit Silbenfärbung und Piktogrammen. Drucken Sie diese Varianten als PNG aus oder stellen Sie sie digital bereit.
  • Interaktives Lesetraining (HTML-Export): Die Export-Funktion als „HTML-Player“ ist ein didaktisches Highlight. Diese Datei kann per Lernplattform (Moodle, mebis, Logineo) an die Schüler verteilt werden.
    • Szenario: Schüler lesen den Text leise. Bei unbekannten Wörtern klicken sie auf „Vorlesen“, um die korrekte Aussprache zu hören (Selbstkontrolle).
    • Vorteil: Da die HTML-Datei offline funktioniert, ist keine ständige Internetverbindung am Schülergerät nötig, sobald die Datei geladen ist.
  • Wortschatzarbeit: Projizieren Sie den Text via Smartboard. Nutzen Sie die Funktion, Bilder gezielt auszutauschen, um mit der Klasse über Wortbedeutungen zu diskutieren („Welches Bild passt besser zu diesem Satz?“).

Datenschutz und Technik

Für den Schuleinsatz ist der Datenschutz essenziell. Der „Silben-Lesehelfer“ verfolgt einen „Privacy by Design“-Ansatz. Die Textverarbeitung und Silbentrennung finden lokal im Browser statt. Es wird kein Text auf Servern gespeichert.

Hinweis: Für die Wortbilder (ARASAAC) und Schriftarten werden externe Schnittstellen angefragt. Dies ist technisch notwendig, aber datenschutzrechtlich im Regelfall unbedenklich, da keine personenbezogenen Daten der Schüler (wie Namen oder Login) übertragen werden, sondern nur die Textinhalte zur Bildsuche.

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Kommunikationsbarrieren abbauen mit der EiS-App – Anke Schöttler

Podcast „Das Digitale Duett“, Staffel #2, Episode #02

Die EiS-App (Eine inklusive Sprachlern-App) ist ein digitales Wörterbuch für die Hosentasche. Es unterstützt Kinder, Familien und Lernbegleiter:innen dabei, vielfältige Sprachebenen zu entdecken: visuell durch Gebärden, auditiv, durch METACOM-Symbole und schriftlich. Für mehr Teilhabe und weniger Kommunikationsbarrieren.

Wo kann man den Podcast hören:

Gast

Anke Schöttler
Initiatorin EiS-App

Links

https://www.eis-app.de/

https://www.eis-app.de/eis-diele/

https://www.wirfuervielfalt.de/

https://www.metacom-symbole.de

Kontakt

aschoettler@eis-app.de

https://twitter.com/EisApp

https://www.facebook.com/eisapp

https://www.instagram.com/eis_app

Präsentiert von:

https://lernsachen.blog

https://anchor.fm/lernsachen

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Bedienungshilfen auf dem iPad

Video zu Bedienungshilfen auf dem iPad von Nils Lion

Nils Lion, Lehrer im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung aus Niedersachsen, hat ein umfangreiches Video zu den Bedienungshilfen des iPads veröffentlicht. Viele Einsatzmöglichkeiten und Anpassungsoptionen werden vorgestellt.

Mehr von Nils Lion gibt es in einem Beitrag auf tablets.schule zu lesen:

https://tablets.schule/einsatz-von-ipads-im-foerderbereich-geistige-entwicklung-gastbeitrag-nils-lion/

Das Video stammt aus dem YouTube-Kanal iPad Learning Community DACH. Ein Blick lohnt sich, es gibt viele weitere interessante Anleitungen für den Unterricht zu entdecken.

https://www.youtube.com/channel/UCT8dMZgW7qgrGSF9SUNTBBA

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Keynote als individuellen Starter für Apps und Aktionen auf dem iPad nutzen

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Im letzten Beitrag beschrieb ich die Möglichkeit, individuelle Startknöpfe mit der App Shortcuts zu basteln. Jetzt geht es noch einen Schritt weiter. Mit Keynote lässt sich eine individuelle Benutzeroberfläche basteln, die mit Farben, Schrift, Zeichnungen und Fotos designed ist und beliebige Nutzeraktionen ausführt. Das ganze funktioniert mit sogenannten X-Callback URLs.

„Keynote als individuellen Starter für Apps und Aktionen auf dem iPad nutzen“ weiterlesen

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Digitale Medien im Förderzentrum geistige Entwicklung

Ich bin Sonderschullehrer und arbeite an einem Förderzentrum mit Schwerpunkt geistige Entwicklung. Daher sehe ich „Digitale Bildung“ immer unter dem Aspekt der Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich. Damit man sich einmal eine Vorstellung davon machen kann, wie unsere Schule mit digitalen Medien umgeht, habe ich einen kurzen Film darüber gedreht. Es handelt sich um einen Beitrag zum Thema „Lehren und Lernen mit Medien„, eine Kooperationsveranstaltung des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und -didaktik der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Regierung von Oberbayern, Sachgebiet 41, Förderschulen und des pädagogischen Instituts der Stadt München.


Hier findet man den Beitrag mit zusätzlichen Materialien, wie Beschreibungen und Linkliste:

https://www.tes.com/lessons/rQ-MdYHQvKfWYw/digitale-medien-im-forderzentrum-geistige-entwicklung

Hier ist die Webseite der Uni mit vielen weiteren interessanten Artikeln zur „Digitalen Bildung“ über alle Schularten hinweg. Die Seite wird dynamisch angepasst, viele Inhalte werden noch ergänzt.

https://www.tpack-competence.com/

 

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Sprechende Tafeln mit Keynote erstellen

Für nichtsprechende Kinder gibt es Apps, die durch Drücken von Bildern oder Text das Sprechen übernehmen oder unterstützen (z. B. „GoTalk Now“ oder „MetaTalk“). Diese Programme bieten einen großen Funktionsumfang, ausgefeiltes Vokabular und Grammatikfunktionen. Mit dem Präsentationsprogramm „Keynote“ ist es auf dem iPad möglich, einfache Tasten mit Sprachausgabe zu erstellen. Wie das geht, zeige ich im Video.

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