Neben asynchronen Lernangeboten, wie Erklärvideos, Lernprogramme oder Arbeitsblätter können auch synchrone Lernangebote digital gestaltet. werden. Kollaborativ bedeutet dann im virtuellen Raum, dass mehrere Personen gleichzeitig am Lernobjekt arbeiten können. Also nicht nacheinander, wie zum Beispiel in einem Chat, sondern in „Echt-Zeit“ simultan.
Ich liste hier einige Beispiele aus folgenden Bereichen auf:
Texte, Webseiten, Whiteboards, Projektmanagement, Musik
Mit dem iPad hat man alle Möglichkeiten in der Hand um Erklärvideos zu erstellen und zu bearbeiten. Kamera, Screenrecording, Voive-Over, Titel und mehr, sind als Möglichkeiten kostenlos in das Gerät integriert. Hier zeige ich 10 Tipps, wie man das iPad zum Erstellen von Erklärvideos verwenden kann.
Vielleicht braucht jemand einen Online Würfel bis Las Vegas wieder geöffnet wird? Ein mini Scratchprojekt. Ein Druck auf den Knopf würfelt, ein Druck auf den Würfel liest die Zahl vor. Kann einfach per Link weitergegeben oder in Plattformen wie Mebis oder Padlet eingebunden werden.
Ein PDF kann mit sogenannten Formularfeldern auch bearbeitet werden. Ein so erstelltes Arbeitsblatt kann direkt am Rechner oder Tablet verwendet werden und es wird keine Spezialsoftware benötigt, der übliche PDF Reader genügt. MS Word bietet auch solche Formularfelder, kann daraus aber keine PDF Formulare erstellen. Kostenlos geht das mit LibreOffice, bzw. OpenOffice.
MS Teams kann als Standalone Version oder in Verbindung mit Microsoft 365 sehr gut für Videokonferenzen eingesetzt werden. Dabei gibt es sogar die Möglichkeit, Personen einzuladen, die weder die Software installiert haben, noch bei Microsoft angemeldet sind. In diesem Video beschreibt Andreas Rutz, Studienrat im Förderschuldienst, wie er MS Teams mit seinen Schülern an einem Förderzentrum geistige Entwicklung einsetzt.
Wer ein gutes Erklärvideo erstellen will hat vieles zu beachten. Neben der didaktischen Aufbereitung und guter Bildqualität ist eine gute Sprachqualität von entscheidender Bedeutung. Unter Windows, Mac und Linux gibt es das kostenlose Programm Audacity. Mit diesem Programm kann man nicht nur Aufnahmen erstellen, man kann sie danach auch noch bearbeiten und optimieren. So ist zum Beispiel ein Filter zum Optimieren von verrauschten Aufnahmen enthalten. Im Video erkläre ich die Vorgehensweise.
Jede Video Konferenzlösung hat Vor- und Nachteile. Jitsi hat sich als niederschwelliger Kandidat etabliert, mit dem es ohne großes technisches Know-How möglich ist, Video Konferenzen durchzuführen. Dabei muss man auf Profi Funktionen, wie z. B. Bildschirmfreigabe, nicht verzichten. Ab einer Teilnehmergröße um 25 kann es bei öffentlichen Server Instanzen Einbußen in der Performance geben.
Damit es für Kolleginnen und Kollegen noch leichter wird, einen Einstieg dazu zu finden und es einfach einmal ausprobiert werden kann, habe ich ein kurzes Anleitungs PDF zum Weitergeben erstellt.
Wer einen anderen Server ausprobieren möchte, der findet auf dieser Website vom CCC (Chaos Computer Club) eine Liste mit öffentlich nutzbaren deutschen Instanzen.
Wer es noch einfacher will, der kann sich mit folgendem Link automatisch zu einem alternativen Server umleiten lassen. Man muss dann nur beachten, dass die Teilnehmer auch jeweils (auch auf Tablets) die alternative Serveradresse eingeben.
Bei der Weitergabe von Inhalten (Webseiten, Padlets, LearningApps, Mebiskurse, Bilder, Videos, …) kommt es sehr darauf an, wie der Empfänger den Link verarbeiten muss. Kann er ihn direkt anklicken damit sich der Inhalt öffnet, oder muss er ihn vielleicht sogar abtippen, weil ein anderes Gerät verwendet werden muss? Die größte Herausforderung stellt für viele Schüler ein gedruckter Link auf einem Arbeitsblatt dar. Eine Lösung kann das zusätzliche Anbieten eines QR-Codes dar. Dieser kann mit einem geeigneten Endgerät (Smartphone, Tablet, …) einfach mit der Kamera auf den Link verweisen.
In diesem Artikel habe ich diesen Weg in Bezug auf die Weitergabe von Youtube Links beschrieben.
Jeder Musiker hört sich das Video mit Kopfhörern an und singt / musiziert seinen Teil ins Smartphone. Als Video oder Sprachnachricht.
Die einzelnen Videos / Spuren werden z. B. mit iMovie zusammengeschnitten. Dies habe ich HIER beschrieben. https://lernsachen.blog/2018/08/11/split-screen-mit-imovie/ Besser geht es mit dem Videoeditor Luma Fusion. Wenn man nur das Lied will, geht das sehr gut mit Garageband.
Ein wiederkehrendes Ritual im Unterricht an Förderschulen ist oft die Bestimmung des Datums im Morgenkreis. Hier werden alle Schüler mit eingebunden und entsprechende sonderpädagogische Hilfestellungen besonders für Schüler mit Bedarf an unterstützter Kommunikation angeboten. Damit so eine Orientierungshilfe auch in Zeiten des Fernunterrichtes möglich ist, habe ich in Scratch ein digitales, sprechendes Kalenderblatt erstellt. Es kann einfach per Link an die Schüler zuhause weitergegeben werden.